geschenk-idee - RUYAN24 Onlineshop - Eine Weltneuheit erobert und verändert die Welt - RUYAN24 die elektrische Zigarette - Die wahrscheinlich beliebteste Geschenksidee der nächsten Jahre! Originelle und Exquisite ... einfach ein Erlebnis! Onlineshop und mehr unter www.ru

Ruyan 24 die Elektrozigarette bzw. Elektrozigarre ist eine Mischung aus Handwerkskunst und High Tech Gerät.
Ein perfektes Geschenk für alle Raucherinnen und Raucher aber vor allem für alle Geniesser und Genussmenschen von Rauchwaren.
Ruyan 24 ist ein wirklich sehr besonderes und originelles Geschenk für alle Liebhaber des exquisiten Rauchens.
Wie eine Zigarette mit Nikotin nur ohne Krebsrisiko. Fast 4000 weniger Schadstoffe und Giftstoffe duch glutfreies rauchen.

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Ruyan 24 bietet Ihnen eine Rauchersimulation, die kein Nikotinpflaster oder -kaugummi je erreichen kann.
Durch Ruyan 24 gibt es kein Passivrauchen für Ihre Mitmenschen.
Daher gilt: Keine Rauchverbote - Rauchen erlaubt immer und überall -auch in Nichtraucherzonen.

Wir möchten Ihnen neue Wege in ein rauchfreies Leben zeigen.

Raucher sind individuell – jeder Raucher hat seine ganz persönlichen Gewohnheiten. Der eine raucht viel und stark, der andere wenig und leicht oder umgekehrt.
Raucher sind Genussmenschen - Ein gutes Buch am Kamin und die Pfeife dazu... Ein gutes Essen und die Zigarette danach... In geselliger Runde einen Cognac und eine Zigarre dazu ...

Mit der RUYAN können Sie Ihre Art des Rauchens beibehalten, ohne Ihre Umgebung dadurch mit Schadstoffen durch verbrannten Tabaks zu belasten.

Mit der RUYAN haben Sie aber weiterhin das Gefühl einer vollwertigen Zigarette, Zigarre oder einer Pfeife.

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Dadurch, das Sie Ihr Nikotin weiterhin inhalieren, ist die Umstellung einfach und bequem. Wenn Sie möchten, können Sie auf diese Art und Weise sogar ganz ohne Druck anfangen.

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SUCHBEGRIFF LEXIKON:
elektrische-zigarette
Sorten und Marken Fertig produzierte Zigaretten sind in verschiedenen „Stärkegraden“ erhältlich, die sich in erster Linie durch ihren Nikotingehalt unterscheiden. Der Rauch einer Zigarette darf seit 1. Januar 2004 gemäß EU-Vorschrift laut Standardmessung höchstens 1,0 mg Nikotin enthalten. Zigaretten ab einem Wert von 0,8 mg werden als „Full Flavor“ bezeichnet. Für Zigaretten mit geringerem Nikotingehalt existiert eine weitergehende Nomenklatur von Stärke-Kategorien, allerdings dürfen diese Bezeichnungen in vielen Ländern nicht mehr zu Marketingzwecken verwendet werden (unter anderem gilt dies seit 2003 für die EU laut EG-Richtlinie 2001/37/EG [[1]])): Medium (ca. 0,7 mg), Light (ca. 0,4–0,6 mg) und Super- oder Ultralight (0,4 mg und weniger). Das Verbot, die Namen von Zigarettenmarken mit Zusätzen wie „Medium“ oder „Light“ zu versehen wird damit begründet, dass diese Ausdrücke von Konsumenten als Hinweis auf ein vermindertes Gesundheitsrisiko gedeutet werden könnten. In der Folge haben die Zigarettenhersteller ihre entsprechenden Varianten in uneinheitlicher Weise umbenannt: So heißt es statt Full Flavor teilweise „Red“, statt Light häufig „Blue“, „Silver“ oder „Gentle Flavor“ und statt Superlight „One“ oder „Number One“. Der Trend geht offenbar immer mehr zur Verwischung der alten Stärke-Kategorien, da der Konsument diese nur noch über die klein gedruckte Nikotin-Angabe differenzieren kann. Zudem gibt es Varianten einzelner Marken, die zwar „Full Flavor“ im Sinne von „Voll im Geschmack“ sind (oder zumindest so beworben werden), jedoch geringere Nikotinwerte haben. Da Nikotin der hauptsächliche Sucht erzeugende Inhaltsstoff des Zigarettenrauchs ist, bleibt dennoch der Nikotingehalt das wichtigste Differenzierungsmerkmal. Es gilt als erwiesen, dass die tatsächlich beim Konsumenten ankommende Nikotinmenge entscheidend durch das Rauchverhalten beeinflusst wird: So neigen Raucher bei Light-Zigaretten zu tieferem Inhalieren, um mehr Nikotin absorbieren zu können. Zudem verspüren Full-Flavor-Raucher nach dem Konsum einer Light-Zigarette oft noch weiterhin den „Bedarf“ nach Nikotin, weshalb der Wunsch nach einer Zigarette erhalten bleibt. Anreicherungen von Ammoniak und Harnstoff erhöhen zudem den pH-Wert des Rauchs, wodurch die Lunge wesentlich mehr Nikotin aufnehmen kann. Dadurch kann der tatsächlich aufgenommene Nikotinanteil selbst bei so genannten „Light“-Zigaretten dem von herkömmlichen Markenzigaretten entsprechen. Die Suchtgefahr die von diesen Zigaretten ausgeht, ist demnach genauso hoch. Vereinzelt unterscheiden sich die Varianten durch die den Zigaretten beigesetzten Aromen; hier ist insbesondere an Mentholzigaretten zu denken, aber auch an Spezialitäten wie Vanille- oder Nelkenzigaretten (Kretek). Die zur Aromatisierung des Tabaks eingesetzten Zusatzstoffe sind nicht deklarationspflichtig und werden von den Herstellern in der Regel nicht veröffentlicht. Sie prägen das markentypische Geschmackserlebnis grundlegend und tragen zugleich dazu bei, die Inhalation des Zigarettenrauches zu erleichtern. Die Zigarette wird zu einem leichter konsumierbaren Produkt, was insbesonders auf jüngere Konsumenten abzielt. Den weitaus größten Marktanteil genießen heutzutage Zigaretten aus blonden Tabakmischungen, z. B. dem so genannten American Blend, einer Mischung aus 60 % Virginia-, 30 % Burley- und 10 % Orienttabak. Geringere und weiter abnehmende Marktbedeutung haben Zigaretten aus schwarzen Tabaken. In der Regel werden Zigaretten mit Filter, seltener ohne angeboten. Der Filter einer Zigarette besteht aus Celluloseacetat, einem Stoff mit faseriger Struktur. Dieser Zigarettenfilter bewirkt eine teilweise mechanische Zurückhaltung von Partikeln und Alkaloiden (z. B. Nikotin) aus dem Tabakrauch. Zusätzlich kann das Mundstück einen Aktivkohlefilter enthalten und/ oder zur Geschmacksverfeinerung gesüßt sein. Die übliche Länge einer Zigarette wird King Size genannt und beträgt 74–85 mm. Daneben gibt es Überlängen (100 mm, 120 mm), aber auch kürzere 70-mm-Zigaretten. Letztere sind etwa in Osteuropa und Nordafrika noch häufig anzutreffen. Aufgrund niedrigerer Besteuerung hat in Deutschland der Markt für Nicht-Fertigzigaretten besondere Bedeutung, mit steigender Tendenz. Hierunter fällt zuallererst der Klassiker Drehtabak, also Feinschnitt, der vom Konsumenten erst mit Hilfe von separat gekauftem Zigarettenpapier und eventuell Drehfiltern zu Zigaretten verarbeitet wird. Als neuere Variante werden sogenannte Tabak-Sticks (vorportionierter Feinschnitt) angeboten. Diese haben zwar bereits eine Hülle aus Papier, sind aber so nicht rauchbar und müssen erst manuell in eine Zigarettenhülle eingeschoben werden. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 10. November 2005, müssen die sogenannten Tabak-Sticks allerdings zukünftig wie Fertigzigaretten besteuert werden. Ebenfalls aus Gründen der geringeren Steuer und des somit geringeren Preises gibt es in Deutschland seit einigen Jahren zigarettengroße Filterzigarillos zu kaufen, die sich wie Zigaretten konsumieren lassen. Der weltweit größte Zigarettenhersteller ist Philip Morris (eine Tochterfirma der Altria Group) mit Marken wie Marlboro, Merit, Chesterfield und vielen anderen. Inhaltsstoffe Dem natürlichen Tabak werden während der Herstellung eine Vielzahl von Stoffen zugesetzt. Auch im Zigarettenpapier stecken zusätzliche Chemikalien. Darüber hinaus entstehen viele weitere Substanzen, die sich im Tabakrauch befinden, erst durch den Verbrennungsvorgang.
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rauchfrei
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passivrauchen
Passivrauchen bezeichnet die Inhalation von Tabakrauch in der Raumluft (engl.: environmental tobacco smoke, kurz: ETS, oder secondhand smoke). Tabakrauch ist die häufigste und massivste Beeinträchtigung der Luftqualität in Innenräumen. Tabakraucher gefährden nicht nur sich selbst, auch anwesende nichtrauchende Personen können schwere gesundheitliche Schäden davontragen (siehe auch Nichtraucherschutz). Allgemeine Einteilung Tabakrauch wurde von der International Agency for Research on Cancer (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Karzinogen der Gruppe 1 eingestuft. In diese Gruppe werden Stoffe eingestuft, die schon kleinste Mengen krebserregend sind. Es werden dabei keine Grenzwerte festgelegt, es gibt also keine „unbedenkliche Menge“, der man sich oder Dritte aussetzen kann. Passivrauch gilt als das schädlichste Wohngift. Er besteht aus dem exhalierten Hauptstromrauch und dem schwelenden Nebenstromrauch. 20 Prozent des Tabakrauchs atmet ein Raucher in Form des Hauptstromrauchs ein und aus. Zu 80 Prozent besteht der Tabakrauch aus dem sogenannten Nebenstromrauch, der sich zwischen den Zügen entwickelt. Dieser wird vom glimmenden Ende einer Zigarette (Glutkegel) abgegeben. Hauptstromrauch entsteht bei 950° Celsius und Nebenstromrauch bei 500°C. Deshalb setzt Nebenstromrauch mehr giftige und krebserregende Stoffe frei. Die Art der Verbrennung des Tabaks bestimmt somit direkt die Gefährdung durch Passivrauch. Je weniger stark und häufig ein Raucher an einer Zigarette zieht, desto mehr Schadstoffe werden freigesetzt, weil der Tabak nur unvollständig verbrennt. Die Schadstoffentwicklung ähnelt dem eines Feuers, welches periodisch aufflammt und dann wieder schwelt und starken Rauch entwickelt. Bei Verbrennung an der Zigarettenspitze gleichen sich Hauptstromrauch und Nebenstromrauch in Menge und Schadstoffkonzentration. Während des Glimmens verändert sich die Zusammensetzung enorm: So sind die Nitrosamine im Nebenstromrauch vierhundertfach höher konzentriert als im Hauptstromrauch. Dies unterscheidet Tabakrauch von vielen anderen Emissionen. Der von glimmenden Zigaretten in die Raumluft freigesetzte Nebenstromrauch wird passiv von den anwesenden Menschen über die Atmung aufgenommen. Dies geschieht ebenso beim Einatmen von Pfeifen- und Zigarrenrauch.
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raucherzonen
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rauchverbote
Ein Rauchverbot untersagt, Tabak oder ähnliche Substanzen unter Glimm- oder Flammenerscheinung oder Tabakrauchemission zu sich zu nehmen. Auch lediglich ein Anzünden und Abbrennen von Tabak, ohne dass der Anzündende selbst aktiv inhaliert, ist untersagt. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Ziele 1.1 Brandschutz 1.2 Vermeidung von Verschmutzung 1.3 Schutz von Passivrauchern 1.4 Jugendschutz 1.5 Religiöse Motive 1.6 Volkswirtschaftliche Motive 2 Geschichte 3 Gesellschaftliche Akzeptanz 4 Rauchverbote im deutschen Sprachraum 4.1 Deutschland 4.1.1 Verkehrsmittel 4.1.2 Minderjährige 4.1.3 Schulen 4.1.4 Arbeitsplatz 4.1.5 Gastronomie 4.1.6 Werbung 4.2 Luxemburg 4.3 Österreich 4.4 Schweiz 5 Rauchverbote in anderen Ländern Europas 5.1 Belgien 5.2 Dänemark 5.3 Frankreich 5.4 Großbritannien 5.4.1 England 5.4.2 Wales 5.4.3 Schottland 5.4.4 Nordirland 5.5 Irland 5.6 Island 5.7 Italien 5.8 Lettland 5.9 Malta 5.10 Mazedonien 5.11 Niederlande 5.12 Norwegen 5.13 Schweden 5.14 Spanien 5.15 Tschechien 5.16 Ungarn 6 Rauchverbote in Ländern außerhalb Europas 6.1 Bangladesch 6.2 Bhutan 6.3 Chile 6.4 Japan 6.5 Kanada 6.6 Kuba 6.7 Neuseeland 6.8 Peru 6.9 Singapur 6.10 Thailand 6.11 USA 6.12 Uruguay 7 Siehe auch 8 Quellen 9 Weblinks Ziele [Bearbeiten]Rauchverbote und andere Maßnahmen gegen das Rauchen gibt es aus verschiedenen Gründen: Brandschutz Vermeidung der Verschmutzung von Örtlichkeiten und Gegenständen Schutz von Nichtrauchern vor Belästigung und gesundheitlicher Beeinträchtigung (Nichtraucherschutz) Schutz Jugendlicher vor der Verführung zum Rauchen (Jugendschutz) Schutz von Rauchern vor Selbstschädigung oder/und Abhängigkeit Volkswirtschaftliche Gründe Die beiden letzten Punkte, die die Freiheit eines mündigen Menschen, sich selbst zu schädigen, berühren, spielen in säkularen Rechtssystemen nur Rolle, können aber religiöse Rauchverbote begründen. Brandschutz [Bearbeiten]Rauchverbote mit dem Ziel, Explosions- oder Feuergefahren auszuschließen, sind seit langem üblich. Sie gelten häufig in historischen Gebäuden, in trockenen Wäldern, in U-Bahnhöfen und in Betriebsstätten, in denen brennbare Stoffe oder explosive Gase und Stäube gelagert, verarbeitet oder erzeugt werden, beispielsweise Tankstellen, Sägewerken oder Bergwerken. Dazu zählen meist auch Gebäude wie Museen, Archive wobei der Schutz des Ausstellungs- oder Lagergutes im Vordergrund steht. Spezielle Besonderheiten sind lokal bedingt wie das generelle Rauch- und Feuerverbot in Wiener Theatern nach dem Brand des Ringstrassentheaters erlassen, dieses gilt für die Bühnen nicht die Zuschauerräume. Siehe auch: Brandschutz Vermeidung von Verschmutzung [Bearbeiten]Rauchverbote sind seit langem üblich in Geschäften, um zu vermeiden, dass ausliegende Waren Tabakgeruch annehmen, in Spitälern, in vielen Labors und empfindlichen Produktionsbereichen. Rauchverbote können zu erheblichen Einsparungen an Reinigungskosten (weggeworfene oder liegengelassene Kippen) und Reparaturen (Glimmschäden an Gebäudeteilen oder Einrichtungsgegenständen) führen; bis weit in die 1990er Jahre wurden zum Beispiel neu eingeführte Rauchverbote in U-Bahnhöfen primär mit solchen Einsparungen und nicht mit dem Nichtraucherschutz begründet. Schutz von Passivrauchern [Bearbeiten]Tabakrauch kann für Passivraucher erhebliche Beeinträchtigung, Gefährdung und Schädigung verursachen: kurzfristig Unwohlbefinden, Beklemmung, Appetitverlust Augen- und Atemwegsreizungen langfristig gesundheitlichen Folgen bis hin zu einem statistisch erhöhten Krebsrisiko bei empfindlichen oder gesundheitlich vorgeschädigten Personen Asthmaanfälle, Migräne, Allergieschübe bei Schwangeren Schädigung des Embryos. Verantwortungsvollen Schwangeren wird erst durch ein Rauchverbot der Besuch öffentlicher Örtlichkeiten wieder möglich. anhaftende Geruchsbelastung von Körper, Kleidung und mitgeführten Gegenständen. Der Schutz von Passivrauchern ist das primäre Motiv für Rauchverbote am Arbeitsplatz, siehe § 5 Arbeitsstättenverordnung in Krankenhäusern Erst Mitte des 2000er Jahrzehnts fand der Schutz der Passivraucher hinreichend Beachtung, um weltweit Rauchverboten in Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden und zunehmend auch Gaststätten zum Durchbruch zu verhelfen. Hier wird argumentiert, dass Passivrauch nicht nur als belästigend empfunden wird, sondern wegen der gravierenden gesundheitlichen Folgen eine Körperverletzung ist und deshalb genauso wie sonstige Arten von Körperverletzung verboten werden muss. Jugendschutz [Bearbeiten]In einer Zeit, in der kaum noch ein Erwachsener zu rauchen anfängt, hängt die Zukunft der Tabakindustrie davon ab, Kinder in immer jüngerem Alter abhängig zu machen. Das Einstiegsalter in den Zigarettenkonsum liegt derzeit zwischen 10 und 15 Jahren. Dementsprechend heftig umkämpft sind Maßnahmen, die spezifisch Jugendliche vor dem Rauchen schützen sollen. Dazu gehören: Werbeverbote Verbote versteckter Werbung (Sponsoring) Verkaufseinschränkungen (siehe § 10 Jugendschutzgesetz) Rauchverbote in Schulen (in den deutschen Bundesländern Mitte des 2000er Jahrzehnts erlassen) Rauchverbote in Diskotheken (2006/7 in Deutschland heftig umstritten) Viele US-Bundesstaaten haben die Altersgrenze für Nikotin von 18 auf 19 Jahre angehoben; Portugal will diese Grenze von 16 auf 18 Jahre anheben, Deutschland ebenfalls; Großbritannien überlegt, das legale Rauchalter auf 21 Jahre zu erhöhen. Viele Zigarettenhersteller bemühen sich vordergründig um Jugendschutz mit Aussagen wie z.B. "Rauchen: Bitte nur Erwachsene" oder "Cigaretten sind Genussmittel für Erwachsene". Kritiker befürchten allerdings, dass Kinder dadurch zum Rauchen motiviert werden, weil sie mit dem Rauchen das erstrebte Erwachsensein assoziieren. Religiöse Motive [Bearbeiten]In religiösen Stätten wie Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln wird Rauchen heute in der Regel als ebenso unpassend angesehen wie Essen oder Trinken. Bis zum Barock war dies in katholischen Kirchen durchaus üblich, auch Haustiere wurden mitgebracht. In bestimmten religiösen Gruppen ist das Rauchen verpönt oder sogar ganz verboten, wie zum Beispiel bei den Zeugen Jehovas. Viele Religionen sind zumindest theoretisch gegen das Rauchen eingestellt, da es ähnlich wie der Alkohol zu den (gesundheitsschädlichen) Genussmitteln gehört. Obwohl der Koran sich nicht über das Rauchen äußert, ist es aufgrund seiner Folgen und abhängig machenden Wirkung als verboten oder zumindest nicht erstrebenswert anzusehen, was auch von zahlreichen Geistlichen propagiert wird. Trotzdem ist das Rauchen unter Muslimen weit verbreitet, und in islamischen Ländern ist der Anteil der Raucher um einiges höher als in Europa. Im Ramadan ist tagsüber das Rauchen genauso wie Essen oder Trinken zu unterlassen. Rauch (wenngleich nicht der Zigarettenrauch) und Rauschmittel gehören in zahlreichen Religionen und Weltanschauungsgruppen allerdings zum Kultus. Siehe auch beispielsweise Rastafari sowie Weihrauch. Volkswirtschaftliche Motive [Bearbeiten]Die volkswirtschaftlichen Folgen des Rauchens sind umstritten. Die gesundheitliche Selbstschädigung der Raucher wirkt sich über die verkürzte Rentenbezugsdauer vermutlich positiv auf die Gesamtheit der Sozialkassen aus. Andererseits erbringen Raucher aufgrund häufigerer Krankmeldungen und vieler Pausen (nicht zuletzt wegen des Rauchverbots am Arbeitsplatz) im Durchschnitt geringere Arbeitsleistungen als Nichtraucher. Dazu addieren sich noch der volkswirtschaftliche Schaden, der unter anderem aus den verlorenen Lebensjahren entsteht, sowie die erhöhten medizinischen Kosten, die aufgrund durch das Rauchen verursachter Krankheiten (z.B. Raucherlunge, Raucherbein) entstehen. Demgegenüber stehen die staatlichen Einnahmen aus der Tabaksteuer. In einem liberalen Rechtssystem taugt die volkswirtschaftliche Argumentation ohnehin nicht, um Eingriffe in die persönliche Freiheit zu begründen. Sie spielte aber historisch
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schadstoffarm
Im täglichen Sprachgebrauch versteht man unter Schadstoffen in der Umwelt vorhandene Stoffe oder Stoffgemische, die schädlich für Menschen, Tiere, Pflanzen oder andere Organismen sowie ganze Ökosysteme sein können. Dabei kann die Schädigung durch Aufnahme durch Organismen oder Eintrag in ein Ökosystem oder seine Biomasse hervorgerufen werden. Als „schädlich“ wird ein Stoff in engerem Sinne wegen seiner Wirkung auf ein Ökosystem definiert (von den Mikroben bis hin zu Pflanze, Tier und Mensch). Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) beschreibt im 29. Abschnitt in den Paragraphen 324 bis 330 die möglichen Straftaten gegen die Umwelt. Danach ist es strafbar, Stoffe in einem Umfang freizusetzen, der geeignet ist die Gesundheit eines anderen, von Tieren, Pflanzen oder andere Sachen mit bedeutendem Wert zu schädigen oder nachhaltig ein Gewässer, die Luft oder den Boden zu verunreinigen oder in einer sonstigen Weise nachteilig zu verändern. Diese Festlegung zeigt jedoch auch die Schwierigkeit bei der Definition dieses Begriffes auf. Ein bestimmter, chemisch definierter Stoff (Substanz) ist also nicht unbedingt in jedem Falle der Kategorie Schadstoff (oder auch Giftstoff) eindeutig zuordenbar oder auszuschließen, sondern es kommt auch auf die Menge und die Umgebungssituation an. Die Wirkung eines Schadstoffes (wie auch eines Giftstoffes) auf ein Ökosystem muss daher unter Umständen durch Feldversuche, Langzeitexperimente und Schadstoff-Analysen in Form von qualitativen Nachweisreaktionen und quantitativ-instrumentelle Messungen untersucht und dokumentiert werden.
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rauchersatz
Tabakrauchen (verkürzt: Rauchen) ist das Inhalieren von Tabakrauch, der durch das Verbrennen von tabakhaltigen Artikeln (z. B. Zigaretten, Zigarillos, Shishatabak) entsteht. Dadurch bessert sich die Befindlichkeit des Rauchers, was durch die Nikotinaufnahme und die damit befriedigte Sucht zustande kommt. Zigarren, Pfeifen usw. werden eigentlich „gepafft“. Doch umgangssprachlich wird auch hier oft vom Rauchen gesprochen. Der Übergang ist fließend, manchmal wird der Tabakrauch von Wasserpfeifen oder Zigarillos gepafft, manchmal inhaliert. Das Rauchen war in verschiedenen altamerikanischen Kulturen schon lange üblich und wurde dort in erster Linie rituell betrieben. Es gelangte nach der „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus auch nach Europa, wo zuvor bereits einige andere Pflanzen geraucht worden sein sollen, so z. B. der Lavendel. Tabak wurde in Europa zunächst durch die Nase geraucht. Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens sowie des Passivrauchens durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, wird dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte verstärkt wahrgenommen und diskutiert. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte und soziokultureller Status des Rauchens 2 Auswirkungen auf die Gesundheit 2.1 Nikotin und Tabakabhängigkeit 2.1.1 Soziodynamische Ursachen 2.1.2 Substanzspezifische Ursachen 2.1.3 Industriell geförderte Entwicklung 2.2 Verzögerte Heilungsprozesse 2.3 Radioaktivität 2.4 Feinstaub 2.5 Rauchen in der Schwangerschaft 2.6 Senkung der Lebenserwartung 2.7 Forschungsgeschichte 3 Statistiken 3.1 Jugendliche Raucher 3.2 Zigarettenjahresverbrauch pro Einwohner in Deutschland 3.3 Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung 4 Politische Maßnahmen gegen das Rauchen 4.1 Warnhinweise 4.2 Tabaksteuer 4.3 Verbote des Tabakrauchens 4.4 Genormtes Verbotsschild 4.5 Werbeverbot in der EU 5 Ökonomische Aspekte 6 Literatur 7 Siehe auch 8 Weblinks 9 Quellen
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ruyan24
Bei der rauchlosen Zigarette handelt es sich um Versuche, Zigaretten herzustellen, die den Raucher zwar mit Nikotin und Aromastoffen versorgt, dabei aber die Erzeugung von krebserregenden Substanzen vermeiden soll. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Wirkung 2 Eclipse, Hi.Q 3 NicStic® 4 Ruyan® 5 Gesundheitsrisiken 6 Siehe auch 7 Weblinks Wirkung [Bearbeiten]Die Vermeidung krebserregender Substanzen geschieht dadurch, dass eine Verbrennung von pflanzlichen Substanzen wie Tabak vermieden wird. Das Austreten von Nikotin in die vom Raucher inhalierte Luft wird lediglich durch Erwärmen hervorgerufen. Diese Produkte zählen zu NRT-Produkten. Eclipse, Hi.Q [Bearbeiten]Im Jahr 1996 testete der amerikanische Tabakkonzern Reynolds eine rauchlose Zigarette. Das Produkt wurde in den USA Eclipse und in Deutschland Hi.Q getauft und bestand aus einem 1 cm langen Zylinder aus gepresstem Kohlenstoff an der Spitze, der von kleinen Luftkanälen durchzogen und von hitzeisolierenden Glasfaserschichten umhüllt war. In die Kohlenstoffmasse eingebunden war pulverisierter Tabak, entsprechend 5 bis 10 Prozent des Tabakgehalts einer gewöhnlichen Zigarette. Außerdem war ein dünnes Tabakblatt in der Glasfaserabdichtung verborgen. Die Tabakfüllung war mit einem Nikotin enthaltenden Tabakextrakt versetzt und mit 50 Prozent Glycerin getränkt. Eine Hülle aus Aluminium-Folie im oberen Teil sorgte für Wärmedämmung, Verdunstungsschutz und Kontrolle der Luftzufuhr. Wenn die Kohlenstoffspitze angezündet wurde, brachte die dabei entstehende Hitze das Gemisch aus Glycerin, Nikotin und Tabakextrakt zum Verdampfen. Es bildete sich ein feines, inhalierbares Aerosol, das zu 80 Prozent aus Glycerin und Wasserdampf bestand. Der sichtbare Rauch löste sich daher sehr rasch auf. Nach 8 bis 10 Zügen erlosch die Kohlenstoffglut. Trotz großen Aufwandes in der Testphase in Augsburg (kostenloses Verteilen der Hi.Q an Jugendliche sowie die Erlaubnis, die Hi.Q auf den Nichtraucher-Flügen der Augsburg Airways zu benutzen) stieß die Hi.Q auf wenig Interesse bei den Verbrauchern, sodass von einer breiten Markteinführung Abstand genommen wurde.
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zigarettenersatz
Eine Zigarette (von franz.: cigarette für kleine Zigarre) ist ein Tabakprodukt, das aus den fermentierten, getrockneten und feingeschnittenen Blättern der Tabak-Pflanze hergestellt wird, die in Papier gestopft oder gerollt werden. Es ist erwiesen, dass das Rauchen von Zigaretten – auch das so genannte Passivrauchen – gesundheitsschädlich ist. Es erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen und kann insbesondere verschiedene Formen von Krebs verursachen. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Herstellung 2.1 Zigarettenfabrik 2.2 Handarbeit 3 Sorten und Marken 4 Inhaltsstoffe 4.1 Dem Tabak zugesetzte Stoffe 4.2 Inhaltsstoffe des Tabakrauches 5 Filter 5.1 Herstellung 5.2 „Lippenstudie“ 5.3 Feinste Fasern 6 Gesundheitsgefahren 7 Verbreitung des Rauchens von Zigaretten 8 Zigarettenwerbung 9 Siehe auch 10 Weblinks Geschichte Tabak wurde von mittelamerikanischen Indianern in Maispapier eingerollt geraucht und von den spanischen Kolonisatoren Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa gebracht. 1586 wurde das Tabakrauchen in England eingeführt und breitete sich über Holland in ganz Europa aus. Tabak wurde sonst hauptsächlich geschnupft. Zigaretten wurden um 1850 zum ersten Mal in den Zigarrenfabriken in Frankreich und Südspanien aus Tabakresten hergestellt. Diese wurden gesammelt und in Papier gewickelt und zunächst vor allem von den Arbeiterinnen der Fabriken geraucht, da sie sehr viel preiswerter waren als Zigarren. Die erste Zigarettenfabrik (Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik Yenidze) wurde in Deutschland 1862 in Dresden eröffnet, die erste österreichische 1865. Bereits 1854 wurde in Köln-Sülz die „Maschinenfabrik Wilhelm Quester“ gegründet, das erste Unternehmen, das Verarbeitungsmaschinen für das Schneiden, Trocknen und Rösten von Tabak herstellte. Nach dem Ersten Weltkrieg bildeten sich die heute bekannten, großen Tabakkonzerne. In Deutschland überwog bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch die Herstellung in Handarbeit in kleinen und mittleren Betrieben, während in den USA die maschinelle Herstellung schon weiter verbreitet war. Herstellung Zigarettenfabrik Die Herstellung einer Zigarette in einer Zigarettenfabrik gliedert sich grob in zwei Bereiche: Tabakaufbereitung (Primär) Zigarettenherstellung, Filterherstellung (Sekundär) Neben diesen Bereichen, in denen die einzelnen Bestandteile einer Zigarette hergestellt und zusammengeführt werden, gibt es natürlich auch Bereiche für die Lagerung von Rohstoffen und Fertigwaren sowie ein Materiallager. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt dafür, dass die Rohstoffe und Verbrauchsmaterialien immer zur richtigen Zeit an der richtigen Anlage/Maschine sind und die Fertigprodukte in den Handel gelangen. Handarbeit Nicht unwesentlich ist auch die Produktion von Zigaretten in Handarbeit (umgangssprachlich: Drehen). Dazu wird Feinschnitttabak locker in Zigarettenpapier eingerollt. Dies kann entweder nur mit den Händen oder, wenn die Fingerfertigkeit nicht ausreicht, mit einfachen Zigarettendrehmaschinen geschehen. Das zumeist gummierte Zigarettenpapier wird zum Abschluss mit Speichel befeuchtet und verklebt. Überragender Tabak wird abgezupft und dem Tabakvorrat wieder zugeführt. Nach einer massiven Tabaksteuererhöhung in den 1990er Jahren stellten die Tabakproduzenten in Deutschland das Angebot für Feinschnitttabak von 50-Gramm- auf 40-Gramm-Packungen um. Diese waren damit um ein Fünftel preiswerter als bisher. 25-Gramm-Packungen gibt es allerdings auch. Im Ausland, wie etwa in Luxemburg, wird der normale Tabak weiter in 50-Gramm-Päckchen verkauft. Seit 2006 werden vermehrt 35-Gramm-Packungen statt der 40-Gramm-Packungen angeboten. Einen hohen Marktanteil haben inzwischen so genannte Billigtabake, die als No-Name-Produkt in Supermärkten und bei einigen Tabakhändlern zu erwerben sind und in der Regel um etwa ein Fünftel billiger als die Markentabake sind. Sorten und Marken Fertig produzierte Zigaretten sind in verschiedenen „Stärkegraden“ erhältlich, die sich in erster Linie durch ihren Nikotingehalt unterscheiden. Der Rauch einer Zigarette darf seit 1. Januar 2004 gemäß EU-Vorschrift laut Standardmessung höchstens 1,0 mg Nikotin enthalten. Zigaretten ab einem Wert von 0,8 mg werden als „Full Flavor“ bezeichnet. Für Zigaretten mit geringerem Nikotingehalt existiert eine weitergehende Nomenklatur von Stärke-Kategorien, allerdings dürfen diese Bezeichnungen in vielen Ländern nicht mehr zu Marketingzwecken verwendet werden (unter anderem gilt dies seit 2003 für die EU laut EG-Richtlinie 2001/37/EG [[1]])): Medium (ca. 0,7 mg), Light (ca. 0,4–0,6 mg) und Super- oder Ultralight (0,4 mg und weniger). Das Verbot, die Namen von Zigarettenmarken mit Zusätzen wie „Medium“ oder „Light“ zu versehen wird damit begründet, dass diese Ausdrücke von Konsumenten als Hinweis auf ein vermindertes Gesundheitsrisiko gedeutet werden könnten. In der Folge haben die Zigarettenhersteller ihre entsprechenden Varianten in uneinheitlicher Weise umbenannt: So heißt es statt Full Flavor teilweise „Red“, statt Light häufig „Blue“, „Silver“ oder „Gentle Flavor“ und statt Superlight „One“ oder „Number One“. Der Trend geht offenbar immer mehr zur Verwischung der alten Stärke-Kategorien, da der Konsument diese nur noch über die klein gedruckte Nikotin-Angabe differenzieren kann. Zudem gibt es Varianten einzelner Marken, die zwar „Full Flavor“ im Sinne von „Voll im Geschmack“ sind (oder zumindest so beworben werden), jedoch geringere Nikotinwerte haben. Da Nikotin der hauptsächliche Sucht erzeugende Inhaltsstoff des Zigarettenrauchs ist, bleibt dennoch der Nikotingehalt das wichtigste Differenzierungsmerkmal. Es gilt als erwiesen, dass die tatsächlich beim Konsumenten ankommende Nikotinmenge entscheidend durch das Rauchverhalten beeinflusst wird: So neigen Raucher bei Light-Zigaretten zu tieferem Inhalieren, um mehr Nikotin absorbieren zu können. Zudem verspüren Full-Flavor-Raucher nach dem Konsum einer Light-Zigarette oft noch weiterhin den „Bedarf“ nach Nikotin, weshalb der Wunsch nach einer Zigarette erhalten bleibt. Anreicherungen von Ammoniak und Harnstoff erhöhen zudem den pH-Wert des Rauchs, wodurch die Lunge wesentlich mehr Nikotin aufnehmen kann. Dadurch kann der tatsächlich aufgenommene Nikotinanteil selbst bei so genannten „Light“-Zigaretten dem von herkömmlichen Markenzigaretten entsprechen. Die Suchtgefahr die von diesen Zigaretten ausgeht, ist demnach genauso hoch. Vereinzelt unterscheiden sich die Varianten durch die den Zigaretten beigesetzten Aromen; hier ist insbesondere an Mentholzigaretten zu denken, aber auch an Spezialitäten wie Vanille- oder Nelkenzigaretten (Kretek). Die zur Aromatisierung des Tabaks eingesetzten Zusatzstoffe sind nicht deklarationspflichtig und werden von den Herstellern in der Regel nicht veröffentlicht. Sie prägen das markentypische Geschmackserlebnis grundlegend und tragen zugleich dazu bei, die Inhalation des Zigarettenrauches zu erleichtern. Die Zigarette wird zu einem leichter konsumierbaren Produkt, was insbesonders auf jüngere Konsumenten abzielt. Den weitaus größten Marktanteil genießen heutzutage Zigaretten aus blonden Tabakmischungen, z. B. dem so genannten American Blend, einer Mischung aus 60 % Virginia-, 30 % Burley- und 10 % Orienttabak. Geringere und weiter abnehmende Marktbedeutung haben Zigaretten aus schwarzen Tabaken. In der Regel werden Zigaretten mit Filter, seltener ohne angeboten. Der Filter einer Zigarette besteht aus Celluloseacetat, einem Stoff mit faseriger Struktur. Dieser Zigarettenfilter bewirkt eine teilweise mechanische Zurückhaltung von Partikeln und Alkaloiden (z. B. Nikotin) aus dem Tabakrauch. Zusätzlich kann das Mundstück einen Aktivkohlefilter enthalten und/ oder zur Geschmacksverfeinerung gesüßt sein. Die übliche Länge einer Zigarette wird King Size genannt und beträgt 74–85 mm. Daneben gibt es Überlängen (100 mm, 120 mm), aber auch kürzere 70-mm-Zigaretten. Letztere sind etwa in Osteuropa und Nordafrika noch häufig anzutreffen. Aufgrund niedrigerer Besteuerung hat in Deutschland der Markt für Nicht-Fertigzigaretten besondere Bedeutung, mit steigender Tendenz. Hierunter fällt zuallererst der Klassiker Drehtabak, also Feinschnitt, der vom Konsumenten erst mit Hilfe von separat gekauftem Zigarettenpapier und eventuell Drehfiltern zu Zigaretten verarbeitet wird. Als neuere Variante werden sogenannte Tabak-Sticks (vorportionierter Feinschnitt) angeboten. Diese haben zwar bereits eine Hülle aus Papier, sind aber so nicht rauchbar und müssen erst manuell in eine Zigarettenhülle eingeschoben werden. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 10. November 2005, müssen die sogenannten Tabak-Sticks allerdings zukünftig wie Fertigzigaretten besteuert werden. Ebenfalls aus Gründen der geringeren Steuer und des somit geringeren Preises gibt es in Deutschland seit einigen Jahren zigarettengroße Filterzigarillos zu kaufen, die sich wie Zigaretten konsumieren lassen. Der weltweit größte Zigarettenhersteller ist Philip Morris (eine Tochterfirma der Altria Group) mit Marken wie Marlboro, Merit, Chesterfield und vielen anderen. Inhaltsstoffe Dem natürlichen Tabak werden während der Herstellung eine Vielzahl von Stoffen zugesetzt. Auch im Zigarettenpapier stecken zusätzliche Chemikalien. Darüber hinaus entstehen viele weitere Substanzen, die sich im Tabakrauch befinden, erst durch den Verbrennungsvorgang. Dem Tabak zugesetzte Stoffe Eine Großzahl von Zusatzstoffen stehen zur Verfügung, die nach Angaben der Tabakkonzerne zur Geschmacksverbesserung, zum Feuchthalten, zum Konservieren und zum Binden der Bestandteile eingesetzt werden [2]. Einige dieser Stoffe haben jedoch darüber hinaus Eigenschaften, die den Tabakrauch selbst für Kinder erträglich machen und das Suchtpotenzial noch weiter erhöhen [3]: Ammoniak verstärkt die Freisetzung von Nikotin Zucker und Glykol karamellisieren zusammen mit dem Ammoniak und erzeugen dadurch einen weichen Geschmack Menthol und Gewürznelken vermindern das Reiz- und Schmerzempfinden der Lunge, sodass der Rauch tiefer und beschwerdefreier inhaliert werden kann. Diverse Glykolverbindungen Schellack als Klebemittel Ammoniumchlorid Lakritze Kaffee Tee und teeähnliche Erzeugnisse Kakao und Kakaoerzeugnisse (stehen im Verdacht, Krebs auszulösen, wenn sie geraucht werden) sollen den Rauch milder machen Zucker Dextrine Melasse Stärke Inhaltsstoffe des Tabakrauches Hauptartikel: Tabakrauch Im Rauch einer (durchschnittlichen) Zigarette befinden sich bis zu 12.000 verschiedene Stoffe, darunter: Verbindungen Konzentrationen Kohlenstoffdioxid 45–65 mg Kohlenmonoxid** 10–23 mg Stickstoffoxide** 0,1–0,6 mg Butadien* 0,025–0,04 mg Benzol*/** 0,012–0,05 mg Formaldehyd** 0,02–0,1 mg Acetaldehyd*/** 0,4–1,4 mg Methanol** 0,08–0,18 mg Blausäure** 1,3 mg Nikotin** 0,8–3 mg Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe* 0,0001–0,00025 mg Aromatische Amine* 0,00025 mg N-Nitrosamine* 0,00034–0,0027 mg *karzinogene Verbindungen, **toxische Verbindungen Acetaldehyd entsteht bei der Verbrennung von Zucker und hat wie das Nikotin eine suchterzeugende Wirkung [4]. Filter Geöffneter Zigarettenfilter vor und nach dem Rauchen. Geöffneter gebrauchter Zigarettenfilter. Die Fasern aus Celluloseacetat sind braun gefärbt.Ein Zigarettenfilter soll den Anteil gesundheitsschädlicher Stoffe wie Kondensat und Gase im Rauch der Zigarette verringern. Zudem wird durch den Filter der Rauch etwas milder, weshalb ihn manche Raucher für einen intensiveren Geschmack entfernen. Bei einer klassischen Filterzigarette ist der Filter umhüllt von einem korkfarbenen Mundstück. Bei einigen Zigarettenmarken, die sich vorwiegend an weibliche Zielgruppen richten, werden auch weiße Mundstücke verwendet. Die meisten industriell gefertigten Zigaretten sind mit einem Filter versehen, Selbstdreher können sie im Tabakhandel kaufen. Herstellung Der Grundstoff für die Herstellung von Zigarettenfiltern ist Cellulose (gewonnen aus Holz). Sie wird in einem aufwändigen chemischen Prozess zu Celluloseacetat umgewandelt. Die Acetat-Flocken werden in Aceton gelöst und aus einer Spinnlösung heraus zu zu langen Fäden gesponnen. Der Durchmesser der Fasern liegt bei 30-50µm, siehe kleines Mikrofoto oben rechts. Sehr viele Fäden werden zu einem Endlos-Band zusammengeführt, das schließlich der Zigarettenindustrie als Grundlage für den Filter dient. Der Filter hält Partikel bis zu einem Durchmesser von weniger als 0,2µm zurück. „Lippenstudie“ Besonders bei sog. „leichten“ Zigaretten wird der Filter mit winzigen Löchern versehen. Dadurch soll der Rauch mit Luft verdünnt werden, sodass er weniger Teer und Nikotin enthält. Dies ist tatsächlich der Fall, wenn man die Zigarette in ein Rauchmessgerät einsteckt. Der Raucher jedoch verdeckt einen großen Teil der Löcher mit seinen Fingern und Lippen, so dass der inhalierte Rauch ein Vielfaches der Konzentrationen von Teer und Nikotin enthält, als es den Angaben auf der Schachtel entspricht. Diese Tatsache wurde bereits 1969 durch die sog. „Lippenstudie“ des Tabakkonzerns Philip Morris bekannt, jedoch wurden die irreführenden Bezeichnungen „light“ bzw. „mild“ erst ab 2003 von der EU verboten. Feinste Fasern Beim Inhalieren werden feinste Fasern mit in die Lunge transportiert, die die Anzahl der inhalierten Substanzen steigern. Gleichzeitig führt der größere Widerstand beim Saugen zu einer längeren Saugphase und somit zu einer tieferen Inhalation als bei filterlosen Zigaretten. Daher ist es umstritten, ob Filterzigaretten weniger schädlich sind als filterlose. Gesundheitsgefahren Eine brennende ZigaretteDas Alkaloid Nikotin gehört zu den am schnellsten süchtig machenden Substanzen überhaupt und verursacht Nikotinsucht. Das Rauchen von Zigaretten kann zu schwersten gesundheitlichen Schäden führen und reduziert die durchschnittliche Lebenserwartung. Nach Erkenntnissen der WHO, der Europäischen Union und vielen Gesundheitsbehörden kann das Rauchen von Tabakwaren als gesicherte Ursache von Lungenkrebs, Kehlkopf-, Mund- und Luftröhrenkrebs ausgemacht werden. Zudem kann das Rauchen zu Impotenz führen und erhöht insbesondere bei Männern das Herzinfarktrisiko. Bei Frauen ist das Rauchen in der Schwangerschaft mit Risiken für das ungeborene Kind verbunden und erhöht das Risiko von Totgeburten. Etwa jeder vierte Raucher stirbt an den Folgen seiner Sucht, jährlich sind das ca. 110.000 Menschen in Deutschland. Unangenehme Nebenwirkungen sind zudem die frühzeitige Alterung der Haut, Mundgeruch und das Herabsetzen des Geruchsinns. Eine weitere, oft unterschätzte Gefahr geht von der Feinstaubbelastung durch feine Aschepartikel aus. Die Partikel sind lungengängig und lagern sich mitsamt der Schadstoffe in der Lunge ab. Hauptartikel: Tabakrauchen: die Gesundheitsgefährdung durch Rauchen Verbreitung des Rauchens von Zigaretten Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland lag 1936 bei 571 Zigaretten, 1966 bei 2214. Raucher von Zigaretten waren sehr lange Zeit überwiegend Männer. In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist jedoch zu beobachten, dass auch immer mehr Frauen zur Zigarette greifen. Die Gesundheitsgefahren, die für Frauen durch das Rauchen entstehen, sind sogar noch höher als bei Männern. Die bisher zwischen Männern und Frauen bestehenden Unterschiede in der Häufigkeit und Sterblichkeit von Lungenkrebs gleichen sich durch einen überproportionalen Anstieg bei den Frauen zunehmend an. Wissenschaftler sehen die Ursachen für das Aufholen der Frauen darin, dass das Rauchen immer noch als ein Zeichen der Männlichkeit und deshalb als emanzipatorische Handlung angesehen wird. In Deutschland ist der Anteil der jugendlichen Raucher besonders hoch. Jedoch ist er in den letzten beiden Jahren von 28 Prozent auf 20 Prozent zurückgegangen (Stand: Juni 2006), was vor allem auf die massive Erhöhung der Tabaksteuer der vergangenen Jahre zurückzuführen ist. Auch hat teilweise das Handy die Zigarette als Statussymbol verdrängen können. Das durchschnittliche Einstiegsalter für das Zigarettenrauchen in Deutschland liegt laut neuesten Studien bei 11,6 Jahren. In keinem Land finden sich so viele Zigarettenautomaten wie in Deutschland, was die Alterskontrolle natürlich erheblich erschwert. Daher müssen die Automaten bis 2007 umgestellt werden, so dass sie anstelle von Münzen nur noch Bankkarten mit Alterskennzeichnung im Chip akzeptieren. In der Schweiz ist der Anteil jugendlicher Raucher ähnlich hoch wie in Deutschland. Dort sind 38 Prozent der 15- bis 24-Jährigen Raucher. Mit zunehmenden Alter sinkt der Anteil. In Kalifornien hingegen liegt der Prozentsatz der jugendlichen Raucher bei ungefähr acht Prozent, was darauf zurückgeführt wird, dass dort Rauchen gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als in Europa. Ein Beschluss der EU-Gesundheitsminister schreibt seit 2004 vor, dass innerhalb der EU auf den Zigarettenpackungen größere und dringendere Warnhinweise als zuvor aufgedruckt werden müssen. Hauptartikel: Zigarettenpackung 2006 macht der Steueranteil knapp 75 Prozent des Preises einer Packung Zigaretten aus. Damit sind Zigaretten neben Benzin das mit Abstand am höchsten besteuerte Produkt. Zigarettenwerbung In den 1930er und 1940er Jahren erreichten die Zigarettenbilder in Deutschland ein Millionenpublikum und die Tabakunternehmen waren durch informative und aufwändig gestaltete Sammelalben zu vielen Themen in fast allen Wohn- und Kinderzimmern des Deutschen Reiches präsent. Im Hörfunk und Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland dürfen Zigaretten seit dem 18. Juni 1974 nicht mehr beworben werden. Auch wird in den nächsten Jahren ein EU-weites Tabakwerbeverbot für Kinos, Zeitungen und Zeitschriften greifen. Davon wird auch das Sponsoring z. B. von Formel-1-Rennen betroffen sein. Die Werbewirtschaft fürchtet Einnahmeausfälle von insgesamt über 110 Millionen Euro. Die Bundesregierung, sowohl die Kohl- als auch die Schröder-Regierung, versuchte in Brüssel vergeblich gegen das Werbeverbot vorzugehen. Aufgrund der in vielen Ländern bereits gültigen Werbeverbote ist zu beobachten, dass die Tabakfirmen zu Ersatzmitteln greifen, um das offizielle Verbot zu umgehen. So werden verstärkt „Sondereditionen“ der Zigarettenschachteln auf den Markt gebracht, die zwar einen (begrenzten) Werbeeffekt haben, jedoch keine Werbung im traditionellen Sinn darstellen. Sponsoring-Verbote werden häufig dadurch umgangen, dass Rennautos oder -Motorräder grafisch stark an die betreffende Zigarettenmarke angelehnt sind, ohne dass der Markenname selbst auftaucht (Beispiele: „Go!!!“ weiß auf blauem Grund steht für Gauloises, „Biaggi“ in Camel-Schrifttyp, „Team Spirit“ in Mild Seven-Schrifttyp). Eine weitere Lücke von Werbeverboten ist oftmals in Tabakläden zu finden: Wenn Tabakfirmen Geld dafür bezahlen, dass ihre Marken auffällig in speziellen Displays ausgestellt werden, dann gilt das nicht unbedingt als Werbung (= Werbung am Verkaufsort bleibt weiterhin erlaubt). Zuletzt werden auch, beispielsweise in Frankreich, Streichhölzer und andere Raucherutensilien mit dem Markenlogo des Zigarettenherstellers beworben. Auch kann man sich weiterhin Plakate von Zigarettenmarken kaufen, da das nicht als Werbung sondern als Fanartikel gilt. In der Schweiz ist nach wie vor Zigarettenwerbung auf Plakaten, im Internet, in Kinos und in Zeitschriften erlaubt; ausserdem dürfen Tabakprodukte in Flugzeugen beworben und verkauft werden. Tabakwerbung übers Fernsehen oder Radio ist jedoch auch in der Schweiz verboten. Siehe auch Nichtraucherschutz Tabakindustrie Tabakrauchen Verordnung über Tabakerzeugnisse Tabaktrafik Zigarettenautomat Zigarettenpackung Zigarettenschmuggel im Nachkriegsdeutschland Bidi, kleine, in Indien von Hand hergestellte zigarettenähnliche Rauchware aus nicht fermentiertem, also grünem, Tabak. Papirossy
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schadstofffrei
Im täglichen Sprachgebrauch versteht man unter Schadstoffen in der Umwelt vorhandene Stoffe oder Stoffgemische, die schädlich für Menschen, Tiere, Pflanzen oder andere Organismen sowie ganze Ökosysteme sein können. Dabei kann die Schädigung durch Aufnahme durch Organismen oder Eintrag in ein Ökosystem oder seine Biomasse hervorgerufen werden. Als „schädlich“ wird ein Stoff in engerem Sinne wegen seiner Wirkung auf ein Ökosystem definiert (von den Mikroben bis hin zu Pflanze, Tier und Mensch). Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) beschreibt im 29. Abschnitt in den Paragraphen 324 bis 330 die möglichen Straftaten gegen die Umwelt. Danach ist es strafbar, Stoffe in einem Umfang freizusetzen, der geeignet ist die Gesundheit eines anderen, von Tieren, Pflanzen oder andere Sachen mit bedeutendem Wert zu schädigen oder nachhaltig ein Gewässer, die Luft oder den Boden zu verunreinigen oder in einer sonstigen Weise nachteilig zu verändern. Diese Festlegung zeigt jedoch auch die Schwierigkeit bei der Definition dieses Begriffes auf. Ein bestimmter, chemisch definierter Stoff (Substanz) ist also nicht unbedingt in jedem Falle der Kategorie Schadstoff (oder auch Giftstoff) eindeutig zuordenbar oder auszuschließen, sondern es kommt auch auf die Menge und die Umgebungssituation an. Die Wirkung eines Schadstoffes (wie auch eines Giftstoffes) auf ein Ökosystem muss daher unter Umständen durch Feldversuche, Langzeitexperimente und Schadstoff-Analysen in Form von qualitativen Nachweisreaktionen und quantitativ-instrumentelle Messungen untersucht und dokumentiert werden.
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ruyan
Bei der rauchlosen Zigarette handelt es sich um Versuche, Zigaretten herzustellen, die den Raucher zwar mit Nikotin und Aromastoffen versorgt, dabei aber die Erzeugung von krebserregenden Substanzen vermeiden soll. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Wirkung 2 Eclipse, Hi.Q 3 NicStic® 4 Ruyan® 5 Gesundheitsrisiken 6 Siehe auch 7 Weblinks Wirkung [Bearbeiten]Die Vermeidung krebserregender Substanzen geschieht dadurch, dass eine Verbrennung von pflanzlichen Substanzen wie Tabak vermieden wird. Das Austreten von Nikotin in die vom Raucher inhalierte Luft wird lediglich durch Erwärmen hervorgerufen. Diese Produkte zählen zu NRT-Produkten. Eclipse, Hi.Q [Bearbeiten]Im Jahr 1996 testete der amerikanische Tabakkonzern Reynolds eine rauchlose Zigarette. Das Produkt wurde in den USA Eclipse und in Deutschland Hi.Q getauft und bestand aus einem 1 cm langen Zylinder aus gepresstem Kohlenstoff an der Spitze, der von kleinen Luftkanälen durchzogen und von hitzeisolierenden Glasfaserschichten umhüllt war. In die Kohlenstoffmasse eingebunden war pulverisierter Tabak, entsprechend 5 bis 10 Prozent des Tabakgehalts einer gewöhnlichen Zigarette. Außerdem war ein dünnes Tabakblatt in der Glasfaserabdichtung verborgen. Die Tabakfüllung war mit einem Nikotin enthaltenden Tabakextrakt versetzt und mit 50 Prozent Glycerin getränkt. Eine Hülle aus Aluminium-Folie im oberen Teil sorgte für Wärmedämmung, Verdunstungsschutz und Kontrolle der Luftzufuhr. Wenn die Kohlenstoffspitze angezündet wurde, brachte die dabei entstehende Hitze das Gemisch aus Glycerin, Nikotin und Tabakextrakt zum Verdampfen. Es bildete sich ein feines, inhalierbares Aerosol, das zu 80 Prozent aus Glycerin und Wasserdampf bestand. Der sichtbare Rauch löste sich daher sehr rasch auf. Nach 8 bis 10 Zügen erlosch die Kohlenstoffglut. Trotz großen Aufwandes in der Testphase in Augsburg (kostenloses Verteilen der Hi.Q an Jugendliche sowie die Erlaubnis, die Hi.Q auf den Nichtraucher-Flügen der Augsburg Airways zu benutzen) stieß die Hi.Q auf wenig Interesse bei den Verbrauchern, sodass von einer breiten Markteinführung Abstand genommen wurde.
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nicstic
Bei der rauchlosen Zigarette handelt es sich um Versuche, Zigaretten herzustellen, die den Raucher zwar mit Nikotin und Aromastoffen versorgt, dabei aber die Erzeugung von krebserregenden Substanzen vermeiden soll. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Wirkung 2 Eclipse, Hi.Q 3 NicStic® 4 Ruyan® 5 Gesundheitsrisiken 6 Siehe auch 7 Weblinks Wirkung [Bearbeiten]Die Vermeidung krebserregender Substanzen geschieht dadurch, dass eine Verbrennung von pflanzlichen Substanzen wie Tabak vermieden wird. Das Austreten von Nikotin in die vom Raucher inhalierte Luft wird lediglich durch Erwärmen hervorgerufen. Diese Produkte zählen zu NRT-Produkten. Eclipse, Hi.Q [Bearbeiten]Im Jahr 1996 testete der amerikanische Tabakkonzern Reynolds eine rauchlose Zigarette. Das Produkt wurde in den USA Eclipse und in Deutschland Hi.Q getauft und bestand aus einem 1 cm langen Zylinder aus gepresstem Kohlenstoff an der Spitze, der von kleinen Luftkanälen durchzogen und von hitzeisolierenden Glasfaserschichten umhüllt war. In die Kohlenstoffmasse eingebunden war pulverisierter Tabak, entsprechend 5 bis 10 Prozent des Tabakgehalts einer gewöhnlichen Zigarette. Außerdem war ein dünnes Tabakblatt in der Glasfaserabdichtung verborgen. Die Tabakfüllung war mit einem Nikotin enthaltenden Tabakextrakt versetzt und mit 50 Prozent Glycerin getränkt. Eine Hülle aus Aluminium-Folie im oberen Teil sorgte für Wärmedämmung, Verdunstungsschutz und Kontrolle der Luftzufuhr. Wenn die Kohlenstoffspitze angezündet wurde, brachte die dabei entstehende Hitze das Gemisch aus Glycerin, Nikotin und Tabakextrakt zum Verdampfen. Es bildete sich ein feines, inhalierbares Aerosol, das zu 80 Prozent aus Glycerin und Wasserdampf bestand. Der sichtbare Rauch löste sich daher sehr rasch auf. Nach 8 bis 10 Zügen erlosch die Kohlenstoffglut. Trotz großen Aufwandes in der Testphase in Augsburg (kostenloses Verteilen der Hi.Q an Jugendliche sowie die Erlaubnis, die Hi.Q auf den Nichtraucher-Flügen der Augsburg Airways zu benutzen) stieß die Hi.Q auf wenig Interesse bei den Verbrauchern, sodass von einer breiten Markteinführung Abstand genommen wurde. NicStic® [Bearbeiten]Zur Zeit (2005) wird die Markteinführung einer weiteren rauchlosen Zigarette vorbereitet, vor allem durch Sponsoring, Werbung im Internet und Aufbau von MLM-Strukturen. Zur NicStic® gehört ein westentaschengroßer Vorratsbehälter mit integriertem Akkumulator. Vor dem Rauchen muss eine in der NicStic® eingebaute Heizspirale 20 Sekunden lang mit Hilfe des Akkus aufgeladen werden. Diese Energiemenge reicht für etwa 3 Minuten Betrieb der Zigarette. Wenn der Raucher an der NicStic® zieht, wird die einströmende Luft durch die Heizspirale erhitzt, dadurch ist sie in der Lage, aus einem nachgeschalteten Depot Nikotin und Aromastoffe herauszulösen, die der Raucher dann durch einen Filter inhaliert. Filter und Depot bilden eine Einheit, die nach jeder Benutzung zu wechseln ist, während die Heizvorrichtung ca. 500 mal wiederverwendet werden kann. Der Vertrieb wird zur Zeit aus der Schweiz betrieben. Auf diversen Veranstaltungen z.B BMW Open werden Kundendaten aufgenommen. Diesen Kunden wird dann nicht die NicStic vorgestellt, sondern es werden Aktienpakete angeboten. Die versprochene Gewinnmarge ist als "unseriös" zu bezeichnen. Auch die Unterlagen des Unternehmens sagen nichts über die Wertigkeit der Aktie aus.
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rauchen
Tabakrauchen (verkürzt: Rauchen) ist das Inhalieren von Tabakrauch, der durch das Verbrennen von tabakhaltigen Artikeln (z. B. Zigaretten, Zigarillos, Shishatabak) entsteht. Dadurch bessert sich die Befindlichkeit des Rauchers, was durch die Nikotinaufnahme und die damit befriedigte Sucht zustande kommt. Zigarren, Pfeifen usw. werden eigentlich „gepafft“. Doch umgangssprachlich wird auch hier oft vom Rauchen gesprochen. Der Übergang ist fließend, manchmal wird der Tabakrauch von Wasserpfeifen oder Zigarillos gepafft, manchmal inhaliert. Das Rauchen war in verschiedenen altamerikanischen Kulturen schon lange üblich und wurde dort in erster Linie rituell betrieben. Es gelangte nach der „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus auch nach Europa, wo zuvor bereits einige andere Pflanzen geraucht worden sein sollen, so z. B. der Lavendel. Tabak wurde in Europa zunächst durch die Nase geraucht. Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens sowie des Passivrauchens durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, wird dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte verstärkt wahrgenommen und diskutiert. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte und soziokultureller Status des Rauchens 2 Auswirkungen auf die Gesundheit 2.1 Nikotin und Tabakabhängigkeit 2.1.1 Soziodynamische Ursachen 2.1.2 Substanzspezifische Ursachen 2.1.3 Industriell geförderte Entwicklung 2.2 Verzögerte Heilungsprozesse 2.3 Radioaktivität 2.4 Feinstaub 2.5 Rauchen in der Schwangerschaft 2.6 Senkung der Lebenserwartung 2.7 Forschungsgeschichte 3 Statistiken 3.1 Jugendliche Raucher 3.2 Zigarettenjahresverbrauch pro Einwohner in Deutschland 3.3 Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung 4 Politische Maßnahmen gegen das Rauchen 4.1 Warnhinweise 4.2 Tabaksteuer 4.3 Verbote des Tabakrauchens 4.4 Genormtes Verbotsschild 4.5 Werbeverbot in der EU 5 Ökonomische Aspekte 6 Literatur 7 Siehe auch 8 Weblinks 9 Quellen Geschichte und soziokultureller Status des Rauchens Hauptartikel: Geschichte des Tabakkonsums und seiner Verbreitung Älteste Darstellungen rauchender Maya-Priester sind schon von 500-600 v.Chr. bekannt und nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus tauchten 1497 erste Berichte über die Tabakpflanze in Europa auf. Bald war das Rauchen so verbreitet, dass Zar Michael Romanow den Tabakkonsum im 16./17. Jahrhundert mit Strafen wie Verbannung, Exkommunikation und Hinrichtung zu bekämpfen versuchte - während andernorts 1625 erstmals die Tabaksteuer eingeführt wurde. Ab dem frühen 19. Jahrhundert war das Rauchen dann wieder sozial weitgehend akzeptiert und als Mittel zum Ausdruck von gesellschaftlichem Rang, Gelassenheit und Überlegenheit positiv besetzt. Im Dritten Reich wurde das Rauchen wieder reglementiert. Nach dem Krieg fanden auch die Maßnahmen gegen das Rauchen ein vorläufiges Ende. Der US-Konzern Philipp Morris versuchte in Anzeigen mit dieser „Nazi-Connection“ der Rauchverbote diese in Misskredit zu bringen (Vergleich von Nichtraucherzonen mit Judenghettos [1]), doch ohne Erfolg. Mit der zunehmenden Verbreitung der medizinischen Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens hat sich die allgemeine Einschätzung des Rauchens jedoch stark zum Negativen hin gewendet. Personen des öffentlichen Lebens vermeiden es heute zugunsten ihres Ansehens meist, sich zum Rauchen zu bekennen. Der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten ist deutlich niedriger als in bildungsfernen Schichten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet 2004, dass in China unter Menschen ohne Schulbildung siebenmal häufiger Raucher anzutreffen sind als unter Menschen mit College-Abschluss. In Deutschland beträgt laut einer 2004 veröffentlichten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg der Raucheranteil unter Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 € im Monat 43%; bei Männern mit einem Einkommen oberhalb dieser Schwelle liegt der Anteil nur bei 23%. Von Personen, die einfache, angelernte Tätigkeiten ausüben, rauchen etwa 50%. Der Anteil der Raucher in der Gruppe der Ärzte, Gymnasial- und Hochschullehrer liegt dagegen bei nur 15%. In der Gruppe der 18 bis 19-Jährigen mit Hauptschulabschluss liegt der Anteil der Raucher bei 64%; bei gleichaltrigen Abiturienten beträgt der Anteil lediglich 39%. In einer weiteren Studie zur gesundheitlichen Situation von Jugendlichen, die Anfang Juni 2004 von der WHO veröffentlicht und in Deutschland von der Universität Bielefeld betreut wurde, werden deutsche Jugendliche als „Europameister“ beim Rauchen bezeichnet: Der Studie zufolge, der in Deutschland Befragungen von 5600 Jugendlichen zugrundeliegen, geben 25% der 15-jährigen Jungen und 27% der gleichaltrigen Mädchen an, täglich zu rauchen. Die Studie zeigt einen Zusammenhang auf zwischen diesem Befund und Indizien für geringe Lebenszufriedenheit, eine negative gesundheitliche Selbsteinschätzung und geringen Schulerfolg der rauchenden Jugendlichen. In Deutschland sind vom 14. Lebensjahr an ca. 49% Nichtraucher, 34% Raucher und 17% Ex-Raucher. In der Schweiz liegt der Anteil der Raucher 2002 bei den 15- bis 24-jährigen Männern bei 39,9 Prozent und bei den Frauen 34,8 Prozent. Verschiedene christliche oder andere religiöse Gruppen sind der Auffassung, dass Tabakrauchen und andere süchtigmachenden Substanzen nicht zu einem Leben nach dem Willen Gottes passen. Dazu gehören zum Beispiel die Siebenten-Tags-Adventisten sowie die Zeugen Jehovas. Begründet wird diese Einstellung unter anderem mit Anweisungen aus der Bibel, zum Beispiel 1. Korintherbrief 3, 16+17: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. (Zitiert nach der Schlachter-Bibel, Ausgabe 2000) Auswirkungen auf die Gesundheit Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die starke Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens allgemein bekannt. Die Gesundheitsgefahren durch Rauchen sind sowohl epidemiologisch als auch durch biochemisch-molekularbiologische Untersuchungen zweifelsfrei belegt. Tabakrauch enthält einige tausend Stoffe, von denen viele bereits für sich genommen krebserregend sind. Hauptartikel: Tabakrauch über die Bestandteile des Tabakrauches Die Schadstoff-Aufnahme beim Tabakrauchen ist enorm: Wer täglich 20 Zigaretten raucht, und das 20 Jahre lang, nimmt mit seiner Lunge insgesamt sechs kg Rauchstaub auf und jährlich eine Tasse Teer („Kondensat“). Diese Art von Rauchvergiftung verkürzt die Lebensdauer - statistisch gesehen - um 6 Jahre (bei 10 Zigaretten täglich also um 3 Jahre, bei 2 Schachteln täglich um rund 8 Jahre). Das Nikotin verursacht Durchblutungsstörungen, das Kohlenmonoxid Sauerstoffmangel in allen Organen - und selbst Stoffe wie Blausäure, Benzol und Benzpyren sind im Zigarettenrauch nachweisbar. Das Einatmen von Tabakrauch ist unter anderem ein gesicherter Risikofaktor für verschiedene Arten von Krebs, meist an einer oder mehreren Stationen des umgangssprachlich als Raucherstraße bezeichneten Weges, den der Rauch durch den Körper geht: Rachen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Lungen-, Magen-, Nieren-, Blasenkrebs u. a. Bauchspeicheldrüsenkrebs und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) Asthma erektile Dysfunktion (Potenzstörungen bis hin zur Impotenz) Schlaganfall koronare Herzkrankheit und den daraus resultierenden Herzinfarkt Gefäßverstopfungen in den Extremitäten (periphere arterielle Verschlusskrankheit), umgangssprachlich Raucherbein oder Schaufensterkrankheit genannt, sowie das Winiwarter-Buerger-Syndrom (Thrombangiitis obliterans), eine seltene, meist bei jungen männlichen Rauchern auftretende Gefäßentzündung. das Auftreten von Aneurysmata (lokale Aussackungen der Blutgefäße mit der Gefahr des Reißens und daraus resultierender innerer Blutungen) Chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD, umgangssprachlich "Raucherhusten“), Lungenemphysem, chronische Bronchitis und andere Lungenerkrankungen Leberzirrhose Magen-Darm-Geschwüre chronischen Zahnfleischschwund (Parodontitis) und andere Zahnfleischerkrankungen eine Schwächung des Immunsystems und damit verbundene erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten (z.B. Rhinitis, HIV) vorzeitige Hautalterung Verzögerte Wundheilung, Misserfolg bei Zahnimplantaten Langfristiges Rauchen verringert irreversibel die Leistungsfähigkeit des Gehirns.[2] Die Chance, Lungenkrebs nach dessen Erkennen zu überleben, liegt bei rund 10%: nur 10 von 100 Patienten überleben die nächsten 5 Jahre. Rauchen begünstigt auch das Entstehen der anderen, obengenannten Krebsarten und ist der „Top-Risikofaktor“ für Herzinfarkte und Herzgefäßerkrankungen (98% aller Infarktpatienten unter 40 Jahren sind Raucher!). Plötzlich beim Aufstehen und Losgehen auftretende Schmerzen unterhalb der Kniekehle zeigen Erkrankungen der Beinarterien an, bei deren Verschluss (Arteriosklerose) Fußzehen, später Füße und Unterschenkel absterben können. Ein „Lungenemphysem“ (Lungenblähung) ermöglicht es dem Patienten nur mit Mühe auszuatmen, die Lungenbläschen entleeren die ausgeatmete Luft nur noch zum Teil, platzen schließlich, und durch die Abnahme der Möglichkeit, Sauerstoff in das Blut aufzunehmen, ist es Patienten zum Schluss nur noch möglich, durch unnatürlich schnelleres Atmen bzw.mit Hilfe von Sauerstoff-Atemgeräten zu überleben. Hinsichtlich des relativ erhöhten Risikos führen die Krebserkrankungen, gefolgt von den Magen- und Darm-Geschwüren, den chronischen Lungenerkrankungen und den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit Abstand an erster Stelle steht der Lungenkrebs: Mehr als 85% der Lungenkrebspatienten, aber (je nach Altersgruppe, Geschlecht und Population) nur etwa 25 bis 35 Prozent der Normalbevölkerung, sind Raucher. Auch die verbreitete Annahme, Zigaretten mit reduziertem Nikotin- und Teergehalt seien harmloser als „normale“ Zigaretten ist mittlerweile hinreichend widerlegt. So konnte gezeigt werden, dass das von den so genannten Light-Zigaretten ausgehende Gesundheitsrisiko genauso hoch ist, wie das der Zigaretten mit höherem Teer- und Nikotingehalt (British Medical Journal, Bd. 328, S. 72) - aus diesem Grund ist die Verwendung solcher für den Konsumenten irreführender Begriffe wie „light“ in der EU seit 2003 untersagt. Darüberhinaus belegt eine aktuelle Studie, dass Rauchern von Light-Zigaretten das Aufgeben des Tabakrauchens sogar erheblich schwerer fällt, als Rauchern von Zigaretten mit höherem Teer- und Nikotingehalt. Je früher das Rauchen beginnt, desto größer das Risiko eines früheren Todes - erst nach 15 Jahren Abstinenz vom Rauchen ist das Risiko eines Todes aufgrund von Herzgefäßerkrankungen wieder so gering wie bei Nichtrauchern. Insgesamt ist das Risiko einer Erkrankung bzw. eines Todesfalles infolge Rauchens abhängig von: der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten der Dauer des regelmäßigen Rauchens dem Einstiegsalter und der Rauchtechnik (Anzahl der Züge, Stummellänge, Inhalationstiefe und -dauer). Das in der Regel unfreiwillige Passivrauchen verursacht identische Symptome und Krankheiten. Besonders bei Kindern von Rauchern treten deutlich höhere Infektionsanfälligkeiten auf. Überdies lassen sich Nikotin und unzählige weitere metabolische Giftstoffe aus dem Tabakrauch noch nach Monaten im Haar bzw. im Körper und im Urin nachweisen.
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zigarette
Eine Zigarette (von franz.: cigarette für kleine Zigarre) ist ein Tabakprodukt, das aus den fermentierten, getrockneten und feingeschnittenen Blättern der Tabak-Pflanze hergestellt wird, die in Papier gestopft oder gerollt werden. Es ist erwiesen, dass das Rauchen von Zigaretten – auch das so genannte Passivrauchen – gesundheitsschädlich ist. Es erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen und kann insbesondere verschiedene Formen von Krebs verursachen. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Herstellung 2.1 Zigarettenfabrik 2.2 Handarbeit 3 Sorten und Marken 4 Inhaltsstoffe 4.1 Dem Tabak zugesetzte Stoffe 4.2 Inhaltsstoffe des Tabakrauches 5 Filter 5.1 Herstellung 5.2 „Lippenstudie“ 5.3 Feinste Fasern 6 Gesundheitsgefahren 7 Verbreitung des Rauchens von Zigaretten 8 Zigarettenwerbung 9 Siehe auch 10 Weblinks Geschichte Tabak wurde von mittelamerikanischen Indianern in Maispapier eingerollt geraucht und von den spanischen Kolonisatoren Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa gebracht. 1586 wurde das Tabakrauchen in England eingeführt und breitete sich über Holland in ganz Europa aus. Tabak wurde sonst hauptsächlich geschnupft. Zigaretten wurden um 1850 zum ersten Mal in den Zigarrenfabriken in Frankreich und Südspanien aus Tabakresten hergestellt. Diese wurden gesammelt und in Papier gewickelt und zunächst vor allem von den Arbeiterinnen der Fabriken geraucht, da sie sehr viel preiswerter waren als Zigarren. Die erste Zigarettenfabrik (Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik Yenidze) wurde in Deutschland 1862 in Dresden eröffnet, die erste österreichische 1865. Bereits 1854 wurde in Köln-Sülz die „Maschinenfabrik Wilhelm Quester“ gegründet, das erste Unternehmen, das Verarbeitungsmaschinen für das Schneiden, Trocknen und Rösten von Tabak herstellte. Nach dem Ersten Weltkrieg bildeten sich die heute bekannten, großen Tabakkonzerne. In Deutschland überwog bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch die Herstellung in Handarbeit in kleinen und mittleren Betrieben, während in den USA die maschinelle Herstellung schon weiter verbreitet war. Herstellung Zigarettenfabrik Die Herstellung einer Zigarette in einer Zigarettenfabrik gliedert sich grob in zwei Bereiche: Tabakaufbereitung (Primär) Zigarettenherstellung, Filterherstellung (Sekundär) Neben diesen Bereichen, in denen die einzelnen Bestandteile einer Zigarette hergestellt und zusammengeführt werden, gibt es natürlich auch Bereiche für die Lagerung von Rohstoffen und Fertigwaren sowie ein Materiallager. Eine ausgeklügelte Logistik sorgt dafür, dass die Rohstoffe und Verbrauchsmaterialien immer zur richtigen Zeit an der richtigen Anlage/Maschine sind und die Fertigprodukte in den Handel gelangen. Handarbeit Nicht unwesentlich ist auch die Produktion von Zigaretten in Handarbeit (umgangssprachlich: Drehen). Dazu wird Feinschnitttabak locker in Zigarettenpapier eingerollt. Dies kann entweder nur mit den Händen oder, wenn die Fingerfertigkeit nicht ausreicht, mit einfachen Zigarettendrehmaschinen geschehen. Das zumeist gummierte Zigarettenpapier wird zum Abschluss mit Speichel befeuchtet und verklebt. Überragender Tabak wird abgezupft und dem Tabakvorrat wieder zugeführt. Nach einer massiven Tabaksteuererhöhung in den 1990er Jahren stellten die Tabakproduzenten in Deutschland das Angebot für Feinschnitttabak von 50-Gramm- auf 40-Gramm-Packungen um. Diese waren damit um ein Fünftel preiswerter als bisher. 25-Gramm-Packungen gibt es allerdings auch. Im Ausland, wie etwa in Luxemburg, wird der normale Tabak weiter in 50-Gramm-Päckchen verkauft. Seit 2006 werden vermehrt 35-Gramm-Packungen statt der 40-Gramm-Packungen angeboten. Einen hohen Marktanteil haben inzwischen so genannte Billigtabake, die als No-Name-Produkt in Supermärkten und bei einigen Tabakhändlern zu erwerben sind und in der Regel um etwa ein Fünftel billiger als die Markentabake sind. Sorten und Marken Fertig produzierte Zigaretten sind in verschiedenen „Stärkegraden“ erhältlich, die sich in erster Linie durch ihren Nikotingehalt unterscheiden. Der Rauch einer Zigarette darf seit 1. Januar 2004 gemäß EU-Vorschrift laut Standardmessung höchstens 1,0 mg Nikotin enthalten. Zigaretten ab einem Wert von 0,8 mg werden als „Full Flavor“ bezeichnet. Für Zigaretten mit geringerem Nikotingehalt existiert eine weitergehende Nomenklatur von Stärke-Kategorien, allerdings dürfen diese Bezeichnungen in vielen Ländern nicht mehr zu Marketingzwecken verwendet werden (unter anderem gilt dies seit 2003 für die EU laut EG-Richtlinie 2001/37/EG [[1]])): Medium (ca. 0,7 mg), Light (ca. 0,4–0,6 mg) und Super- oder Ultralight (0,4 mg und weniger). Das Verbot, die Namen von Zigarettenmarken mit Zusätzen wie „Medium“ oder „Light“ zu versehen wird damit begründet, dass diese Ausdrücke von Konsumenten als Hinweis auf ein vermindertes Gesundheitsrisiko gedeutet werden könnten. In der Folge haben die Zigarettenhersteller ihre entsprechenden Varianten in uneinheitlicher Weise umbenannt: So heißt es statt Full Flavor teilweise „Red“, statt Light häufig „Blue“, „Silver“ oder „Gentle Flavor“ und statt Superlight „One“ oder „Number One“. Der Trend geht offenbar immer mehr zur Verwischung der alten Stärke-Kategorien, da der Konsument diese nur noch über die klein gedruckte Nikotin-Angabe differenzieren kann. Zudem gibt es Varianten einzelner Marken, die zwar „Full Flavor“ im Sinne von „Voll im Geschmack“ sind (oder zumindest so beworben werden), jedoch geringere Nikotinwerte haben. Da Nikotin der hauptsächliche Sucht erzeugende Inhaltsstoff des Zigarettenrauchs ist, bleibt dennoch der Nikotingehalt das wichtigste Differenzierungsmerkmal. Es gilt als erwiesen, dass die tatsächlich beim Konsumenten ankommende Nikotinmenge entscheidend durch das Rauchverhalten beeinflusst wird: So neigen Raucher bei Light-Zigaretten zu tieferem Inhalieren, um mehr Nikotin absorbieren zu können. Zudem verspüren Full-Flavor-Raucher nach dem Konsum einer Light-Zigarette oft noch weiterhin den „Bedarf“ nach Nikotin, weshalb der Wunsch nach einer Zigarette erhalten bleibt. Anreicherungen von Ammoniak und Harnstoff erhöhen zudem den pH-Wert des Rauchs, wodurch die Lunge wesentlich mehr Nikotin aufnehmen kann. Dadurch kann der tatsächlich aufgenommene Nikotinanteil selbst bei so genannten „Light“-Zigaretten dem von herkömmlichen Markenzigaretten entsprechen. Die Suchtgefahr die von diesen Zigaretten ausgeht, ist demnach genauso hoch. Vereinzelt unterscheiden sich die Varianten durch die den Zigaretten beigesetzten Aromen; hier ist insbesondere an Mentholzigaretten zu denken, aber auch an Spezialitäten wie Vanille- oder Nelkenzigaretten (Kretek). Die zur Aromatisierung des Tabaks eingesetzten Zusatzstoffe sind nicht deklarationspflichtig und werden von den Herstellern in der Regel nicht veröffentlicht. Sie prägen das markentypische Geschmackserlebnis grundlegend und tragen zugleich dazu bei, die Inhalation des Zigarettenrauches zu erleichtern. Die Zigarette wird zu einem leichter konsumierbaren Produkt, was insbesonders auf jüngere Konsumenten abzielt. Den weitaus größten Marktanteil genießen heutzutage Zigaretten aus blonden Tabakmischungen, z. B. dem so genannten American Blend, einer Mischung aus 60 % Virginia-, 30 % Burley- und 10 % Orienttabak. Geringere und weiter abnehmende Marktbedeutung haben Zigaretten aus schwarzen Tabaken. In der Regel werden Zigaretten mit Filter, seltener ohne angeboten. Der Filter einer Zigarette besteht aus Celluloseacetat, einem Stoff mit faseriger Struktur. Dieser Zigarettenfilter bewirkt eine teilweise mechanische Zurückhaltung von Partikeln und Alkaloiden (z. B. Nikotin) aus dem Tabakrauch. Zusätzlich kann das Mundstück einen Aktivkohlefilter enthalten und/ oder zur Geschmacksverfeinerung gesüßt sein. Die übliche Länge einer Zigarette wird King Size genannt und beträgt 74–85 mm. Daneben gibt es Überlängen (100 mm, 120 mm), aber auch kürzere 70-mm-Zigaretten. Letztere sind etwa in Osteuropa und Nordafrika noch häufig anzutreffen. Aufgrund niedrigerer Besteuerung hat in Deutschland der Markt für Nicht-Fertigzigaretten besondere Bedeutung, mit steigender Tendenz. Hierunter fällt zuallererst der Klassiker Drehtabak, also Feinschnitt, der vom Konsumenten erst mit Hilfe von separat gekauftem Zigarettenpapier und eventuell Drehfiltern zu Zigaretten verarbeitet wird. Als neuere Variante werden sogenannte Tabak-Sticks (vorportionierter Feinschnitt) angeboten. Diese haben zwar bereits eine Hülle aus Papier, sind aber so nicht rauchbar und müssen erst manuell in eine Zigarettenhülle eingeschoben werden. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 10. November 2005, müssen die sogenannten Tabak-Sticks allerdings zukünftig wie Fertigzigaretten besteuert werden. Ebenfalls aus Gründen der geringeren Steuer und des somit geringeren Preises gibt es in Deutschland seit einigen Jahren zigarettengroße Filterzigarillos zu kaufen, die sich wie Zigaretten konsumieren lassen. Der weltweit größte Zigarettenhersteller ist Philip Morris (eine Tochterfirma der Altria Group) mit Marken wie Marlboro, Merit, Chesterfield und vielen anderen. Inhaltsstoffe Dem natürlichen Tabak werden während der Herstellung eine Vielzahl von Stoffen zugesetzt. Auch im Zigarettenpapier stecken zusätzliche Chemikalien. Darüber hinaus entstehen viele weitere Substanzen, die sich im Tabakrauch befinden, erst durch den Verbrennungsvorgang. Dem Tabak zugesetzte Stoffe Eine Großzahl von Zusatzstoffen stehen zur Verfügung, die nach Angaben der Tabakkonzerne zur Geschmacksverbesserung, zum Feuchthalten, zum Konservieren und zum Binden der Bestandteile eingesetzt werden [2]. Einige dieser Stoffe haben jedoch darüber hinaus Eigenschaften, die den Tabakrauch selbst für Kinder erträglich machen und das Suchtpotenzial noch weiter erhöhen [3]: Ammoniak verstärkt die Freisetzung von Nikotin Zucker und Glykol karamellisieren zusammen mit dem Ammoniak und erzeugen dadurch einen weichen Geschmack Menthol und Gewürznelken vermindern das Reiz- und Schmerzempfinden der Lunge, sodass der Rauch tiefer und beschwerdefreier inhaliert werden kann. Diverse Glykolverbindungen Schellack als Klebemittel Ammoniumchlorid Lakritze Kaffee Tee und teeähnliche Erzeugnisse Kakao und Kakaoerzeugnisse (stehen im Verdacht, Krebs auszulösen, wenn sie geraucht werden) sollen den Rauch milder machen Zucker Dextrine Melasse Stärke Inhaltsstoffe des Tabakrauches Hauptartikel: Tabakrauch Im Rauch einer (durchschnittlichen) Zigarette befinden sich bis zu 12.000 verschiedene Stoffe, darunter: Verbindungen Konzentrationen Kohlenstoffdioxid 45–65 mg Kohlenmonoxid** 10–23 mg Stickstoffoxide** 0,1–0,6 mg Butadien* 0,025–0,04 mg Benzol*/** 0,012–0,05 mg Formaldehyd** 0,02–0,1 mg Acetaldehyd*/** 0,4–1,4 mg Methanol** 0,08–0,18 mg Blausäure** 1,3 mg Nikotin** 0,8–3 mg Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe* 0,0001–0,00025 mg Aromatische Amine* 0,00025 mg N-Nitrosamine* 0,00034–0,0027 mg *karzinogene Verbindungen, **toxische Verbindungen Acetaldehyd entsteht bei der Verbrennung von Zucker und hat wie das Nikotin eine suchterzeugende Wirkung [4]. Filter Geöffneter Zigarettenfilter vor und nach dem Rauchen. Geöffneter gebrauchter Zigarettenfilter. Die Fasern aus Celluloseacetat sind braun gefärbt.Ein Zigarettenfilter soll den Anteil gesundheitsschädlicher Stoffe wie Kondensat und Gase im Rauch der Zigarette verringern. Zudem wird durch den Filter der Rauch etwas milder, weshalb ihn manche Raucher für einen intensiveren Geschmack entfernen. Bei einer klassischen Filterzigarette ist der Filter umhüllt von einem korkfarbenen Mundstück. Bei einigen Zigarettenmarken, die sich vorwiegend an weibliche Zielgruppen richten, werden auch weiße Mundstücke verwendet. Die meisten industriell gefertigten Zigaretten sind mit einem Filter versehen, Selbstdreher können sie im Tabakhandel kaufen. Herstellung Der Grundstoff für die Herstellung von Zigarettenfiltern ist Cellulose (gewonnen aus Holz). Sie wird in einem aufwändigen chemischen Prozess zu Celluloseacetat umgewandelt. Die Acetat-Flocken werden in Aceton gelöst und aus einer Spinnlösung heraus zu zu langen Fäden gesponnen. Der Durchmesser der Fasern liegt bei 30-50µm, siehe kleines Mikrofoto oben rechts. Sehr viele Fäden werden zu einem Endlos-Band zusammengeführt, das schließlich der Zigarettenindustrie als Grundlage für den Filter dient. Der Filter hält Partikel bis zu einem Durchmesser von weniger als 0,2µm zurück. „Lippenstudie“ Besonders bei sog. „leichten“ Zigaretten wird der Filter mit winzigen Löchern versehen. Dadurch soll der Rauch mit Luft verdünnt werden, sodass er weniger Teer und Nikotin enthält. Dies ist tatsächlich der Fall, wenn man die Zigarette in ein Rauchmessgerät einsteckt. Der Raucher jedoch verdeckt einen großen Teil der Löcher mit seinen Fingern und Lippen, so dass der inhalierte Rauch ein Vielfaches der Konzentrationen von Teer und Nikotin enthält, als es den Angaben auf der Schachtel entspricht. Diese Tatsache wurde bereits 1969 durch die sog. „Lippenstudie“ des Tabakkonzerns Philip Morris bekannt, jedoch wurden die irreführenden Bezeichnungen „light“ bzw. „mild“ erst ab 2003 von der EU verboten. Feinste Fasern Beim Inhalieren werden feinste Fasern mit in die Lunge transportiert, die die Anzahl der inhalierten Substanzen steigern. Gleichzeitig führt der größere Widerstand beim Saugen zu einer längeren Saugphase und somit zu einer tieferen Inhalation als bei filterlosen Zigaretten. Daher ist es umstritten, ob Filterzigaretten weniger schädlich sind als filterlose. Gesundheitsgefahren Eine brennende ZigaretteDas Alkaloid Nikotin gehört zu den am schnellsten süchtig machenden Substanzen überhaupt und verursacht Nikotinsucht. Das Rauchen von Zigaretten kann zu schwersten gesundheitlichen Schäden führen und reduziert die durchschnittliche Lebenserwartung. Nach Erkenntnissen der WHO, der Europäischen Union und vielen Gesundheitsbehörden kann das Rauchen von Tabakwaren als gesicherte Ursache von Lungenkrebs, Kehlkopf-, Mund- und Luftröhrenkrebs ausgemacht werden. Zudem kann das Rauchen zu Impotenz führen und erhöht insbesondere bei Männern das Herzinfarktrisiko. Bei Frauen ist das Rauchen in der Schwangerschaft mit Risiken für das ungeborene Kind verbunden und erhöht das Risiko von Totgeburten. Etwa jeder vierte Raucher stirbt an den Folgen seiner Sucht, jährlich sind das ca. 110.000 Menschen in Deutschland. Unangenehme Nebenwirkungen sind zudem die frühzeitige Alterung der Haut, Mundgeruch und das Herabsetzen des Geruchsinns. Eine weitere, oft unterschätzte Gefahr geht von der Feinstaubbelastung durch feine Aschepartikel aus. Die Partikel sind lungengängig und lagern sich mitsamt der Schadstoffe in der Lunge ab. Hauptartikel: Tabakrauchen: die Gesundheitsgefährdung durch Rauchen Verbreitung des Rauchens von Zigaretten Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland lag 1936 bei 571 Zigaretten, 1966 bei 2214. Raucher von Zigaretten waren sehr lange Zeit überwiegend Männer. In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist jedoch zu beobachten, dass auch immer mehr Frauen zur Zigarette greifen. Die Gesundheitsgefahren, die für Frauen durch das Rauchen entstehen, sind sogar noch höher als bei Männern. Die bisher zwischen Männern und Frauen bestehenden Unterschiede in der Häufigkeit und Sterblichkeit von Lungenkrebs gleichen sich durch einen überproportionalen Anstieg bei den Frauen zunehmend an. Wissenschaftler sehen die Ursachen für das Aufholen der Frauen darin, dass das Rauchen immer noch als ein Zeichen der Männlichkeit und deshalb als emanzipatorische Handlung angesehen wird. In Deutschland ist der Anteil der jugendlichen Raucher besonders hoch. Jedoch ist er in den letzten beiden Jahren von 28 Prozent auf 20 Prozent zurückgegangen (Stand: Juni 2006), was vor allem auf die massive Erhöhung der Tabaksteuer der vergangenen Jahre zurückzuführen ist. Auch hat teilweise das Handy die Zigarette als Statussymbol verdrängen können. Das durchschnittliche Einstiegsalter für das Zigarettenrauchen in Deutschland liegt laut neuesten Studien bei 11,6 Jahren. In keinem Land finden sich so viele Zigarettenautomaten wie in Deutschland, was die Alterskontrolle natürlich erheblich erschwert. Daher müssen die Automaten bis 2007 umgestellt werden, so dass sie anstelle von Münzen nur noch Bankkarten mit Alterskennzeichnung im Chip akzeptieren. In der Schweiz ist der Anteil jugendlicher Raucher ähnlich hoch wie in Deutschland. Dort sind 38 Prozent der 15- bis 24-Jährigen Raucher. Mit zunehmenden Alter sinkt der Anteil. In Kalifornien hingegen liegt der Prozentsatz der jugendlichen Raucher bei ungefähr acht Prozent, was darauf zurückgeführt wird, dass dort Rauchen gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als in Europa. Ein Beschluss der EU-Gesundheitsminister schreibt seit 2004 vor, dass innerhalb der EU auf den Zigarettenpackungen größere und dringendere Warnhinweise als zuvor aufgedruckt werden müssen. Hauptartikel: Zigarettenpackung 2006 macht der Steueranteil knapp 75 Prozent des Preises einer Packung Zigaretten aus. Damit sind Zigaretten neben Benzin das mit Abstand am höchsten besteuerte Produkt. Zigarettenwerbung In den 1930er und 1940er Jahren erreichten die Zigarettenbilder in Deutschland ein Millionenpublikum und die Tabakunternehmen waren durch informative und aufwändig gestaltete Sammelalben zu vielen Themen in fast allen Wohn- und Kinderzimmern des Deutschen Reiches präsent. Im Hörfunk und Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland dürfen Zigaretten seit dem 18. Juni 1974 nicht mehr beworben werden. Auch wird in den nächsten Jahren ein EU-weites Tabakwerbeverbot für Kinos, Zeitungen und Zeitschriften greifen. Davon wird auch das Sponsoring z. B. von Formel-1-Rennen betroffen sein. Die Werbewirtschaft fürchtet Einnahmeausfälle von insgesamt über 110 Millionen Euro. Die Bundesregierung, sowohl die Kohl- als auch die Schröder-Regierung, versuchte in Brüssel vergeblich gegen das Werbeverbot vorzugehen. Aufgrund der in vielen Ländern bereits gültigen Werbeverbote ist zu beobachten, dass die Tabakfirmen zu Ersatzmitteln greifen, um das offizielle Verbot zu umgehen. So werden verstärkt „Sondereditionen“ der Zigarettenschachteln auf den Markt gebracht, die zwar einen (begrenzten) Werbeeffekt haben, jedoch keine Werbung im traditionellen Sinn darstellen. Sponsoring-Verbote werden häufig dadurch umgangen, dass Rennautos oder -Motorräder grafisch stark an die betreffende Zigarettenmarke angelehnt sind, ohne dass der Markenname selbst auftaucht (Beispiele: „Go!!!“ weiß auf blauem Grund steht für Gauloises, „Biaggi“ in Camel-Schrifttyp, „Team Spirit“ in Mild Seven-Schrifttyp). Eine weitere Lücke von Werbeverboten ist oftmals in Tabakläden zu finden: Wenn Tabakfirmen Geld dafür bezahlen, dass ihre Marken auffällig in speziellen Displays ausgestellt werden, dann gilt das nicht unbedingt als Werbung (= Werbung am Verkaufsort bleibt weiterhin erlaubt). Zuletzt werden auch, beispielsweise in Frankreich, Streichhölzer und andere Raucherutensilien mit dem Markenlogo des Zigarettenherstellers beworben. Auch kann man sich weiterhin Plakate von Zigarettenmarken kaufen, da das nicht als Werbung sondern als Fanartikel gilt. In der Schweiz ist nach wie vor Zigarettenwerbung auf Plakaten, im Internet, in Kinos und in Zeitschriften erlaubt; ausserdem dürfen Tabakprodukte in Flugzeugen beworben und verkauft werden. Tabakwerbung übers Fernsehen oder Radio ist jedoch auch in der Schweiz verboten. Siehe auch Nichtraucherschutz Tabakindustrie Tabakrauchen Verordnung über Tabakerzeugnisse Tabaktrafik Zigarettenautomat Zigarettenpackung Zigarettenschmuggel im Nachkriegsdeutschland Bidi, kleine, in Indien von Hand hergestellte zigarettenähnliche Rauchware aus nicht fermentiertem, also grünem, Tabak. Papirossy
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rauchentwöhnung
Der Begriff Sucht bezeichnet umgangssprachlich ein breites Spektrum von Krankheiten und Verhaltensstörungen, insbesondere Abhängigkeit, Drogenmissbrauch und die ganzen nichtstofflichen Süchte. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Wortbedeutung 2 Psychologische Wirkmechanismen 3 Stoffgebundene Abhängigkeit 4 Stoffungebundene Süchte 5 Therapie 6 Siehe auch 7 Quellen 8 Weiterführende Literatur Wortbedeutung [Bearbeiten]Das Wort „Sucht“ (germ. suhti-, ahd. suht, suft, mhd. suht) ist nicht verwandt mit „suchen“. Es geht auf „siechen“ (ahd. siuchen, mhd. siuchan) zurück, das Leiden an einer Krankheit. Im heutigen Sprachgebrauch ist das Adjektiv „siech“ (vergleiche auch engl. sick) nur noch regional gebräuchlich. 1888 definierte Meyers Konversationslexikon „Sucht“ als ein in der Medizin veraltetes Wort, das früher ganz allgemein Krankheit bedeutete, mittlerweile nur noch in Zusammensetzung vorkommt, wie in Schwindsucht, Wassersucht, Fettsucht, Fallsucht, Gelbsucht, Mondsucht, Trunksucht usw. Diese historischen Krankheitsbezeichnungen beschrieben meist nur das auffälligste Symptom. Der Schwindsüchtige "schwindet dahin", im Wassersüchtigen sammelt sich Wasser, der Fettsüchtige ist zu fett, der Gelbsüchtige verfärbt sich gelb, der Trunksüchtige trinkt zu viel. Nach heutigem medizinischen Wissensstand sind diese Begriffe veraltet. Sie wurden durch genauere Begriffe abgelöst. Der moderne Suchtbegriff im Sinne von Abhängigkeit bildete sich erst im 20. Jahrhundert. Anfänglich bezog er sich nur auf die Trunksucht, den Alkoholismus. Später wurden auch andere Abhängigkeiten als Sucht bezeichnet, wobei sich auch dort die Krankheitsbezeichnung auf das Suchtmittel bezieht, beispielsweise Nikotinsucht. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Abhängigkeitsbegriff auf andere zwanghafte Ersatzhandlungen erweitert. Patienten sind dabei ihrem Suchtverhalten ähnlich ausgeliefert wie Substanzabhängige. Diese Süchte werden nach dem Suchtverhalten benannt: Spielsucht, Sexsucht, Arbeitssucht, Kaufsucht, Esssucht, Internetsucht. Auch die umgangssprachlichen Bezeichnungen einiger Essstörungen enthalten den Wortbestandteil „Sucht“, wie etwa Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) oder Magersucht (Anorexia nervosa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benutzte den Begriff „Sucht“ nur von 1957 bis 1964 [1]. Danach wurde er durch „Abhängigkeit“ und „schädlichen Gebrauch“ ersetzt. Diese Umformulierung geschah, um die mit dem Begriff oft einhergehenden Stigmatisierungen von Abhängigen zu vermeiden. Gleichzeitig wurde der Begriff auf stoffliche Süchte konzentriert. In der Gesellschaft hat sich die Neuformulierung nicht durchgesetzt. "Sucht" ist weiterhin weit verbreitet und wird auch in den Medien vorwiegend benutzt. Begriffe wie „Suchtmittel“, „Suchtberatung“, Suchtkrankheit, Naschsucht, etc., aber auch Eifersucht, Sehnsucht, Ich-Sucht etc. zeugen von der Verbreitung. In vielen wissenschaftlichen Arbeiten wird der Begriff „Sucht“ vermieden. Im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie werden mittlerweile die ICD10 Begrifflichkeiten bevorzugt. Die Codes F10-F19 „Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen” unterscheiden etwa zwischen „akuter Intoxikation“, „schädlicher Gebrauch“, „Abhängigkeitssyndrom“, „Entzugssyndrom“, „Psychotischer Störung“, „Amnestisches Syndrom“ und Demenz. Dazu kommen noch weitere. Psychologische Wirkmechanismen [Bearbeiten]Obwohl der Begriff „Sucht“ nicht von „suchen“ kommt, steht psychologisch hinter der Sucht immer eine stellvertretende Suche nach Beziehung, Liebe, Glück, Kontakt, Lust, Zufriedenheit etc., die in der Regel auf diesem Weg langfristig erfolglos bleibt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Ersatzhandlung, bei der die geistige und emotionale Energie auf die Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel gerichtet ist. Die Notwendigkeit menschlicher Kontakte und oft auch die Anforderungen des Alltags werden missachtet. Dies gilt sowohl für die stofflichen Süchte mit körperlicher Abhängigkeit, als auch für die nicht-stofflichen Süchte. Bei den nicht-stofflichen ist das Suchtmittel die Beschäftigung mit beispielsweise Arbeit, Essen, Sex, Computer usw. Wie bei allen Süchten sind die Suchtmittel veränderlich und die vielfältigen Formen der Süchte können ineinander übergehen und sich vermischen. Stoffgebundene Abhängigkeit [Bearbeiten]Hauptartikel: Abhängigkeit (Medizin) Hier ist eine körperliche Abhängigkeit von chemischen Stoffen gemeint, z. B. Alkoholismus, Nikotinabhängigkeit, Tablettenabhängigkeit, Heroinabhängigkeit, bei der der Abhängige unter ständigem physischen und psychischen Zwang steht und alles unternimmt, um „sein” Suchtmittel zu erhalten (englisch craving, zu deutsch „Verlangen“). Mit speziellen, für die Routinediagnostik allerdings noch zu kostspieligen bildgebenden Verfahren können sowohl bei der stofflichen als auch bei der nicht-stofflichen Abhängigkeit entsprechende Erregungszustände im Hirn gemessen werden. Stoffungebundene Süchte [Bearbeiten]Manche Süchtige leben ihre Sucht für sich alleine. Sammelsüchtige z.B. ziehen sich manchmal ganz zurück und schränken ihren Wohnraum soweit ein, dass ihnen nur noch wenige Quadratmeter Bewegungsfreiheit bleiben. Andere leben ihre Sucht auch in Gruppen mit Gleichgesinnten (Spielsucht, Esssucht, Arbeitssucht). Computersüchtige leben ihre Sucht in künstlichen (virtuellen) Gruppen. Allen gemeinsam ist die Verleugnung ihrer Abhängigkeit vor sich selbst und vor andern. Manche Süchte werden gesellschaftlich sogar belohnt (Arbeitssucht, Co-Abhängigkeit). Arbeitssucht (Workaholic) Bibliomanie Co-Abhängigkeit Computersucht (Computerspiele) Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie, Adipositas) Fernsehsucht Handy-Abhängigkeit Internetsucht Kaufsucht Kleptomanie Lesesucht Medienabhängigkeit Sammelsucht („Messie-Syndrom“) Selbstverletzendes Verhalten Hypersexualität („Sexsucht“) Pathologisches Spielen („Wettsucht“, „Spielsucht“) Sportsucht, Fitnesssucht Siehe auch den neuen Begriff: Verhaltenssucht
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