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SUCHBEGRIFF LEXIKON:
tourismus
Unter Tourismus (veraltet: Fremdenverkehr) versteht man die Gesamtheit aller durchgeführten Reisen. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Herkunft und Wortbedeutung 2 Geschichte 3 Wachstumsgründe 3.1 Freizeitverhalten 3.2 Kommerzialisierung 4 Wirtschaftliche Bedeutung 4.1 Weltweit 4.2 Deutschland, Incoming-Tourismus 4.3 Deutschland, Outgoing-Tourismus 4.4 Weitere Informationsquellen 5 Kritik 5.1 Kulturelle Auswirkungen 5.2 Umweltschäden 5.3 Radikale Tourismuskritik 5.4 „Sanfter Tourismus“ als Gegenmodell 5.5 Fairer Handel im Tourismus 6 Zukunftsaussichten 7 Tourismus als Forschungsgegenstand 8 Siehe auch 9 Quellen 10 Weblinks Herkunft und Wortbedeutung [Bearbeiten]Der Begriff Tourismus (engl. tourism, frz. tourisme, ital. turismo) geht zurück auf das französische Substantiv le tour (= Reise, auch Rundgang/Spaziergang), ist aber erstmals um 1800 im Englischen belegt; im Französischen taucht er 1816 auf und im Deutschen um 1830. Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals von der Société des Nations verwendet, um Reisende zu beschreiben, die mehr als 24 Stunden im Ausland verbringen. Mittlerweile wird unter Tourismus allerdings auch das inländische Reisen subsumiert. In Deutschland beispielsweise verreisen mehr Menschen innerhalb des Landes als ins Ausland. Eine Sonderart in- und ausländischen Tourismus´ sind die so genannten Städtereisen. In aller Regel bezieht sich der Begriff heute auf die Reiseart der Urlaubsreise. Geschäftsreisende, Pilger, Forscher etc. werden kaum jemals als "Touristen" bezeichnet. Innerhalb des Urlaubssegments sind indes eine ganze Reihe von Zusammensetzungen zur Spezifizierung des Reisezwecks verbreitet. Beispiele sind etwa Bade-, Ski-, Wander-, Kultur- oder Sextourismus. Daneben wird der Begriff bisweilen sarkastisch zur Kennzeichnung ansteigender, aber aus Sicht des Sprechers unerwünschter Reisetätigkeit in bestimmten urlaubsunabhängigen Bereichen verwendet (Asyl-, Abtreibungs-, Müll-, Drogen-, Alkohol-, Katastrophen-, Führerscheintourismus u. a.). Das Reiseziel bezeichnet man vornehmlich in der Schweiz als Touristendestination. Geschichte [Bearbeiten]Hauptartikel: Geschichte des Tourismus Machu Picchu, CuzcoLange Zeit verfügte nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über die Mittel und die Zeit, auf Reisen gehen zu können. Insbesondere Reisen zu Erholungszwecken waren weitgehend ein Privileg des Adels, der seine Söhne auf sog. Kavaliersreisen schickte, sowie später auch des gehobenen Bürgertums. Eine Einbeziehung auch der Arbeiterschaft erfolgte, freilich zunächst in bescheidenem Maße, erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine gewisse Ausweitung des organisierten Reisens stellte das Kraft durch Freude-Programm der Nationalsozialisten dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg indes war ein sprunghafter Anstieg der Reisetätigkeit aller Bevölkerungsschichten zu verzeichnen. Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung führte in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern zum historisch neuen Phänomen des Massentourismus. Besonders stark stiegen Reiseintensität und -häufigkeit in den letzten 30 Jahren an: So hat sich der Anteil der Reisenden an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre von 1954 bis 1989 von 24% auf 66,8% erhöht. Das entspricht einer Steigerung der Reisenden von 9,3 Mio auf 32,6 Mio jährlich. Dabei sind aus statistischen Gründen die Reisen der ostdeutschen Bürger nicht berücksichtigt. Jedoch zeigt hier die Entwicklung nochmal eine erhebliche Steigerung. Laut der 36. Reiseanalyse (RA) der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), veröffentlicht im März 2006, liegt die Reiseintensität in Deutschland bei 73,6% und die Urlaubsreisehäufigkeit liegt bei 1,34 Reisen. Wachstumsgründe [Bearbeiten]Die sozialen und technischen Entwicklungen der letzten hundert Jahre ermöglichten eine enorme Ausweitung der Urlaubsreisetätigkeit. Durch den technischen Fortschritt ist die Welt, im übertragenden Sinne, kleiner geworden. Die Statistik sagt, dass 43 % der Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland ins Ausland reisen. Freizeitverhalten [Bearbeiten]Der soziale Fortschritt der Verkürzung der Tages-, Wochen- und Lebens-Arbeitszeit führte zu mehr Freizeit. Das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung drückt sich u. a. in vermehrter Reisetätigkeit aus. In den letzten 40 Jahren steigerte sich die werktägliche Freizeit von 1,5 auf 4,1 Stunden, die Wochenendfreizeit steigerte sich von 1,5 auf 2 Tage und die Urlaubsdauer hat sich von 9 Tagen auf 31 Tage verdreifacht. Steigender Wohlstand und zunehmende Mobilität stellten die Reiselust der Deutschen an die Weltspitze. Erkennbar ist ein Trend zu immer häufigeren und immer kürzeren Urlaubsreisen. Einkommenssteigerungen, Wirtschaftswachstum, höhere Lebenserwartung und die zunehmende individuelle Mobilität haben eine explosionsartige Zunahme des Reiseverkehrs ermöglicht. Kommerzialisierung [Bearbeiten]Ein weiterer Grund für die Zunahme des Tourismus ist dessen Kommerzialisierung. Einerseits schuf sie mit neuen Verkehrsmitteln wie Eisenbahn, Automobil und Flugzeug die Voraussetzungen für schnelles und bequemes Reisen. Zum anderen trug sie auch zur infrastrukturellen Erschließung von Tourismusorten bei. Hierzu gehört der Ausbau der Bettenkapazität, der Restauration, der verkehrstechnischen Voraussetzungen (Straßen, Schienen, Flughäfen, Häfen) und der entsprechenden Verkehrsmittel und Versorgungsstrukturen (Energie, Kanalisation, Fernmeldeeinrichtungen, Krankenversorgung, Kultureinrichtungen etc.). Wirtschaftliche Bedeutung [Bearbeiten] Weltweit [Bearbeiten]Die Tourismuswirtschaft (Reisebranche) zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. 1997 erzielte sie nach Angaben der Welttourismusorganisation einen Gesamtumsatz von ca. 35 Billionen US-$. Sie absorbiert 11% der Konsumausgaben der westlichen Industriestaaten. Mit weltweit ca. 100 Mio. Beschäftigten ist sie der größte Arbeitgeber unter den Branchen. Grenzüberschreitende Reisen machen 25-30% des Welthandels im Dienstleistungsbereich aus. Höhere Umsätze werden allenfalls noch in der Auto- und der Mineralölindustrie erzielt. Für viele Regionen ist der Tourismus zur wichtigsten Beschäftigungsgrundlage geworden. Gleichwohl sind die Einnahmen höchst ungleich verteilt, werden doch 50% davon in nur sieben Ländern (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Österreich) erzielt, während sich die gesamte Dritte Welt (ohne Ostasien/Pazifik) mit 5% der Einnahmen begnügen muss. Im Übrigen partizipiert die einheimische Bevölkerung der Entwicklungsländer hieran meist in unterdurchschnittlichen Maße, wird sie doch meist mit untergeordneten Aufgaben betraut, während die Führungstätigkeiten Ausländern vorbehalten bleiben und die Lebenshaltungskosten für alle gleichermaßen steigen. Außerdem fließt ein Teil der Tourismuseinnahmen insofern wieder in die Herkunftsländer der Reisenden zurück, als dort Ausstattung für die touristische Infrastruktur gekauft wird. Grafik: Weltweiter Tourismus aus: Zahlen&Fakten - Globalisierung, Bundeszentrale für politische Bildung Deutschland, Incoming-Tourismus [Bearbeiten]In Deutschland erzielte die Tourismusbranche mit 2,8 Mio. Beschäftigen einen Umsatz von 140 Mrd. €. 116 Mio. Gäste tätigten 339 Millionen Übernachtungen in 54.166 Unterkünften mit ca. 2,6 Mio. Betten. 4.000 der 12.431 Gemeinden Deutschland sind in Tourismusverbänden organisiert, 310 davon sind als Heilbäder oder Kurorte anerkannt. Den Gästen stehen u. a. 6.135 Museen, 366 Theater, 34 Freizeit- und Erlebnisparks, 45.000 Tennisplätze, 648 Golfplätze, 122 National-/Naturparke bzw. Biosphärenreservate, ein Wanderwegnetz von 190.000 km sowie 40.000 km Radfernwege zur Verfügung. Verteilung und Herkunft der Touristen in Deutschland Bundesland ÜN in Mio. ______ Herkunftsland ÜN in Mio. Anteil in % Bayern 73,7 Deutschland 293,4 86,8 Baden-Württemberg 40 Ausland, davon: 45,4 13,2 Nordrhein-Westfalen 37,7 Niederlande 8,0 17,7 Niedersachsen 34,5 USA 4,3 9,5 Hessen 24,9 Großbritannien 3,8 8,3 Mecklenburg-Vorpommern 24,4 Schweiz 2,9 6,4 Schleswig-Holstein 22,1 Italien 2,5 5,5 Rheinland-Pfalz 19,8 Frankreich 2,0 4,3 Sachsen 15,2 Belgien 1,9 4,3 Berlin 13,3 Österreich 1,9 4,2 Brandenburg 9,3 Dänemark 1,6 3,5 Thüringen 8,5 Schweden 1,4 3,0 Hamburg 5,9 Japan 1,3 2,8 Sachsen-Anhalt 5,9 Spanien 1,2 2,7 Saarland 2,2 Bremen 1,4 Quelle: Statistisches Bundesamt, Deutsche Zentrale für Tourismus Deutschland, Outgoing-Tourismus [Bearbeiten]2004 unternahmen Deutsche 274 Mio. Reisen, von denen 73% ins Inland führten. Dabei buchten sie 1,4 Mrd. Übernachtungen und gaben 120 Mrd. € aus, von denen 61,4 Mrd. € auf Auslandsreisen entfielen. Bei 65 Mio. Reisen handelte es sich um Urlaubsreisen (Zweck: Erholung; Mindestdauer: 4 Übernachtungen). 48,1 Mio. Deutsche über 14 Jahre haben an mindestens einer Urlaubsreise teilgenommen, was einer Reiseintensität von 74,4% entspricht. Das beliebteste Reiseziel hierbei war Deutschland selbst mit 30,8%, wovon allein 6,7 Prozentpunkte auf Bayern entfielen. Es folgten Spanien mit 13,6%, Italien mit 7,4%, Österreich mit 6,5% und die Türkei mit 6,4%. 6,1% entfielen auf Fernreisen. Bei 48% der Reisen erfolgte die An- und Rückreise mit dem PKW, bei 36% mit dem Flugzeug, bei 10% mit dem Bus und bei 6% mit der Eisenbahn. Die Reisedauer betrug durchschnittlich 12,9 Tage, die Kosten € 812.- pro Person. Weitere Informationsquellen [Bearbeiten]Zentrale Informationsstelle für Konsumenten und Tourismuswirtschaft ist in Deutschland die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Für Konsumenten und Tourismuswirtschaft in Österreich ist die Österreich Werbung zentrales Portal und Anlaufstelle. In der Schweiz gibt es zwei Dachverbände, welche die Interessenvertretung des Tourismus wahrnehmen. Schweiz Tourismus als Marketingorganisation. Auf politischer und wirtschaftlicher Ebene betreibt der Schweizer Tourismus-Verband (STV) das Lobbying. Zudem bringt die Basler Fachorganisation Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung auf dem Reiseportal "Fair unterwegs" die aktuellen Zahlen und Fakten aus entwicklungspolitischer Sicht zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus [1]. Tourismus kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus/Touristik oder Tourismus-BWL studiert werden. An der Fachhochschule Eberswalde existiert ein Studiengang nachhaltiger Tourismus. Amerikanische Touristin in Malaysia (1967) Kritik [Bearbeiten]Der Anstieg des Tourismus hat in den bereisten Ländern und Regionen oft gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung, für Natur und Kultur[2]. Für die Touristen wird oft eine entsprechende Infrastruktur (Hotelanlagen, Straßen, Transportmöglichkeiten bis hin zu eigens errichteten Flughäfen) errichtet. Auf Natur, Kultur und traditionelle Strukturen wird dabei oft keine Rücksicht genommen. Die Tourismuswirtschaft steht nicht in Interessenharmonie mit der umländigen Bevölkerung. Es entstehen nicht selten Touristenghettos. Auch kann es häufig zu einer Selbstzerstörung des touristischen Potenzials kommen, da Massentourismus für viele Feriengäste nicht attraktiv ist und auch die Natur von den, aus dem Boden gestampften Hotels, nicht mehr eine derartige Attraktivität aufweist. Kulturelle Auswirkungen [Bearbeiten]Je stärker die Anpassung an die Erfordernisse der Tourismuswirtschaft erfolgt, desto eher werden lokale kulturelle Traditionen nur noch als Show und Inszenierung für die Touristen weitergeführt. Der Tourismus wird so zur Monokultur, der sich ganze Landstriche aus Profitgründen unterordnen. Der Tourismus ist damit, wie auch die Unterhaltungsindustrie, Teil der ökonomischen Globalisierung, die in vielen Teilen der Welt zu einer „Verwestlichung“ führt. Touristen reisen in als solche beworbene und wahrgenommene „exotische (Urlaubs-)Paradiese“ und tragen gerade dadurch mit dazu bei, dass die kulturellen Eigenheiten dieser Länder zurückgedrängt werden. Das „Fremde“ wird den Wünschen der Gäste und den Vorgaben der Reiseveranstalter angepasst und damit letztlich zur Kulisse. Letztlich entsteht so ein Teufelskreis. Denn die Touristen wiederum spüren, dass die traditionelle Gastfreundschaft der Einheimischen vielerorts pragmatischem Geschäftssinn gewichen ist, beklagen sich über „Touristenfallen“, den Verlust der Ursprünglichkeit der Region und fühlen sich schlimmstenfalls „gemolken“. Das wiederum führt zu einem weiteren Verlust des oftmals ohnehin schon gering ausgeprägten Respekts gegenüber den Einheimischen und ihren Belangen. Startendes Flugzeug Umweltschäden [Bearbeiten]Beträchtlich sind auch die Schäden an Umwelt und Natur: Zu nennen ist zunächst die durch die Reisetätigkeit hervorgerufene Luftverschmutzung. Die Schwefeldioxid- und Kohlenmonoxid-Belastung selbst in kleineren Fremdenverkehrsorten wie Davos oder Grindelwald erreicht oft das in Großstädten übliche Niveau und überschreitet bisweilen die in den USA zulässigen Grenzwerte. Fatal wirkt sich die bevorzugte Nutzung emissionsintensiver Verkehrsmittel wie Auto und Flugzeug aus. Aber auch Wasser und Boden sind vielfachen Belastungen etwa durch das Öl von Kraftfahrzeugen und Sportbooten, aber auch die Sonnenschutzmittel der in großer Zahl etwa die Mittelmeerküsten belagernden Badereisenden ausgesetzt. Ein großes Problem stellt der von Touristen zurückgelassene Müll dar. Zum einen fällt er im Urlaubsort in größeren Pro-Kopf-Mengen an als zuhause. Vor allem aber kann er etwa in Gebirgsgegenden oder an Stränden häufig nur mit ungleich größeren Schwierigkeiten entsorgt werden als in den ausgebauten Infrastrukturen der Städte. Die allein in den österreichischen Alpen zurückgelassene Abfallmenge wird auf jährlich ca. 4.500 Tonnen geschätzt, die Abwassermenge auf 90.000 Kubikmeter. Weiters führt Tourismus zum verstärkten Verbrauch natürlicher Ressourcen: So bringt etwa gerade in Ländern der Dritten Welt die Lebensweise westlicher Touristen mit ihren Klimaanlagen und Swimmingpools einen problematischen Anstieg des Energie- und Wasserverbrauchs mit sich. Letzterer verursacht häufig ein Absinken des Grundwasserspiegels mit all seinen Konsequenzen für die örtliche Trinkwasserversorgung und die Bewässerung in der Landwirtschaft. Schließlich beeinträchtigt Tourismus vielfach auch bestehende Naturräume, Biotope und Ökosysteme, und damit die Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen. Teilweise ist dies auf die mit der Errichtung von Unterkünften und Ferienanlagen typischerweise verbundene Bodenversiegelung zurückzuführen. Zu nennen sind weiters die u. a. durch Rodungen für Skipisten, Langlaufloipen und Wanderwege bedingte Erosion, die Schädigung von Wasserbiotopen durch Segler, Surfer und Taucher, sowie die Störung der einheimischen Tierwelt etwa durch Langläufer und Tiefschneefahrer. Genannt sei in diesem Zusammenhang schließlich auch die ästhetische Verunstaltung gewachsener Natur- und Kulturlandschaften durch touristische Infrastrukturen. Nicht vergessen werden darf allerdings auch, dass die ökonomischen Interessen der mächtigen und finanzstarken Tourismuswirtschaft vielfach aber gerade auch zum Schutz und Erhalt gefährdeter Naturräume beigetragen haben. Eine intakte und ästhetisch reizvolle Umwelt ist ein vielbeworbenes Angebot der Tourismus-Branche. So wurden etwa Feuchtgebiete auf Jamaika und kanadische Wälder ebenso aus touristischen Erwägungen erhalten und geschützt wie afrikanische Großwildbestände oder Bauernhäuser in der Toskana. Daneben hat der Fremdenverkehr vielerorts vom Niedergang bedrohte Wirtschaftszweige erhalten und - wie etwa in den Westalpen - der Entvölkerung ganzer Landstriche entgegengewirkt. Radikale Tourismuskritik [Bearbeiten]Während viele Kritiker vor allem die Folgen des Tourismus beschreiben, stellte der französische Filmemacher und Situationist Guy Debord (1931-1994) in „Die Gesellschaft des Spektakels“ den Tourismus selbst in Frage. Er beschrieb das „Wesen des Tourismus“ in folgender Weise: „Das Nebenprodukt der Warenzirkulation, die als Konsum betrachtete menschliche Zirkulation, d. h. der Tourismus, lässt sich im wesentlichen auf die Muße zurückführen, das zu besichtigen, was banal geworden ist. Die wirtschaftliche Erschließung des Besuchs verschiedener Orte ist bereits von selbst die Garantie ihrer Äquivalenz. Dieselbe Modernisierung, die der Reise die Zeit entzogen hat, hat ihr auch die Realität des Raums entzogen.“ „Sanfter Tourismus“ als Gegenmodell [Bearbeiten]Seit Beginn der 1980er Jahre entstand eine Gegenbewegung zum Massentourismus, der so genannte „Sanfte Tourismus“. Dabei sollen Vorstellungen eines umwelt- und sozialverträglichen Reisens zu einer Lösung, zumindest aber Entschärfung, der mit dem Tourismus verbundenen Probleme beitragen. Er fördert die nachhaltige Nutzung touristischer Gegebenheiten, Respekt vor den kulturellen Traditionen der bereisten Länder und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Während Hauptträger dieser Bewegung eher problembewusste Individualreisende sowie kleinere alternative Reiseveranstalter sind, werden einzelne Elemente aber auch - schon aus Imagegründen - von den etablierten Marktführern der Tourismusbranche aufgegriffen. Fairer Handel im Tourismus [Bearbeiten]Mit seinen klaren Grundsätzen zur Förderung von benachteiligten Produzenten und Arbeitnehmern eröffnet der Faire Handel auch im Tourismus einen konkreten Weg für eine sozial gerechte und nachhaltige Entwicklung. Dazu hat der Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung zusammen mit Partnern aus Süd und Nord Konzeptarbeit geleistet und anhand von Praxisbeispielen Grundlagen entwickelt, die den Aufbau des zukunftsweisenden Fairen Handels im Tourismus ermöglichen. Analog zum Fairen Handel bei Produkten hat der Faire Handel im Tourismus zum Ziel, die Lebensbedingungen von Tourismusangestellten und Kleinunternehmern zu verbessern, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und ihnen eine würdige Existenz zu ermöglichen. Zentral für den Fairen Handel im Tourismus ist ein gerechter Austausch zwischen allen beteiligten Akteuren. Dazu sind alle Akteure gefordert, auf ihrer jeweiligen Ebene fair zu handeln, Transparenz über ihre Aktivitäten zu schaffen und im vollen Respekt von Demokratie und Partizipation gleichberechtigte, partnerschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Produkte des Fairen Handels sind in der Regel durch ein Label gekennzeichnet, das Konsumenten gegenüber die Einhaltung der Fairtrade-Kriterien deklariert. Unter der Vielzahl an Labels im Tourismus zertifiziert erst ein einziges, nämlich das Gütesiegel von Fair Trade in Tourism South Africa (FTTSA), Angebote wie Hotels und Ausflüge nach den Grundsätzen des Fairen Handels. Derzeit laufen auf internationaler Ebene erste Abklärungen, ob und wie im Rahmen des für die Fairtrade-Zertifizierung weltweit massgeblichen Dachverbandes Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) der Tourismus bewertet werden kann. Ziel der Entwicklung des Fairen Handels im Tourismus ist nicht, einfach eine neue Nische zu schaffen, sondern konkret den Weg zu weisen, wie die gesamte Tourismusbranche sozial gerechter wirtschaften kann. Die Herausforderung ist dabei, einen Tourismus zu realisieren, der umfassend – ökonomisch, ökologisch und sozial – nachhaltig ist bzw. zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt und den Erwartungen der Reisenden nach einem attraktiven erholsamen Urlaub ebenso nachkommt wie denjenigen der Einheimischen am Reisezielort nach neuen Einkommen, dem Respekt ihrer Lebensgrundlagen und kulturellen Vielfalt sowie ihrer Würde [3]. Zukunftsaussichten [Bearbeiten]Prognosen über die Entwicklung des Tourismus begegnen erheblich größeren Schwierigkeiten als in anderen Wirtschaftszweigen. Zum Teil hängt dies damit zusammen, dass zentrale ökonomische Begriffe im Tourismusbereich oft weniger eindeutig definiert sind. In großem Maße vage und konturlos ist bereits das touristische Produkt: Nachgefragt werden von den Reisenden nämlich nicht nur materielle Leistungen wie Unterkünfte oder Transfers, sondern auch und sogar in erster Linie immaterielle "Attraktionen" wie Sehenswürdigkeiten, reizvolle Landschaften, bestimmte Wetterverhältnisse, Urlaubsglück und Erholung, Stimmungen und Träume aller Art, die weder herstell- noch erneuerbar sind und sich im Grunde jeglicher ökonomischen Bewertung entziehen. Auch der touristische Konsum lässt sich nur schwer quantifizieren, werden doch viele von Touristen nachgefragten Waren und Dienstleistungen wie etwa Leistungen der Gastronomie und des Verkehrsbereichs auch von Einheimischen genutzt, ohne dass eine Abgrenzung möglich wäre. Auch fehlt es an zuverlässigen Methoden den Kapitaleinsatz zu berechnen. Die Unschärfe der Begriffe erschwert auch die Erhebung einer verlässlichen Datenbasis. Als weitere Unwägbarkeit kommt hinzu, dass das Nachfrageverhalten der Touristen in weitaus stärkerem Maße von irrationalen, subjektiven Determinanten bestimmt wird als das anderer Marktteilnehmer. In die Entscheidung fließen oft diffuse, von Zeitströmungen, Modetrends und kulturellen Prägungen abhängige Erwartungen, Bedürfnisse und Motive ein, die schwer analysierbar sind und auch durch gezielte Produktwerbung nur in sehr begrenztem Maße manipuliert werden können. Schließlich ist das touristische Produkt weder transport- noch lagerfähig: Es muss am Ort seiner Entstehung zu einem bestimmten festgelegten Zeitpunkt konsumiert werden, der Reisende muss sich also termingerecht zum Produkt hinbegeben. Unvorhersehbare Störungen wie Naturkatastrophen, Terrorismus, Bürgerkriege, Streiks u. ä. wirken sich daher auf den Tourismus erheblich fataler aus als auf andere Branchen. All diese Probleme führen dazu, dass ökonomische Theorien nur sehr allgemeine und pauschale Aussagen zur Entwicklung der Tourismusbranche treffen können, wie etwa dass die Kosten der Raumüberwindung weiter abnehmen werden, eine stärkere Diversifizierung bei Angebot und Nachfrage zu beobachten sein werde, und die Ferien "in vielen Fällen durch mehr als ein Motiv bestimmt" sind. Vereinzelte Versuche, durch eindrucksvolle mathematische Formeln und Modelle ein objektiv nicht vorhandenes Maß an Objektivität und Rationalität vorzutäuschen, vermögen daran nichts zu ändern. Die Schwierigkeit bei der Aufstellung verlässlicher Prognosen hat immer wieder zu katastrophalen Fehlinvestitionen geführt. Bekanntestes Beispiel ist der 1992 eröffnete Freizeitpark Eurodisney bei Paris, der seinen Betreibern allein in den ersten beiden Jahren fast 1 Mrd. € Verlust eingebracht hat. Aber auch großangelegte Ferienanlagen an der Costa del Sol und den Westalpen sowie der verstärkte Ausbau der Hotelkapazitäten in westdeutschen Großstädten in den 1970er-Jahren haben sich als ökonomische Fehlschläge erwiesen. Zu den wichtigsten determinierenden Zukunftsfaktoren des Fern-Tourismus dürfte künftig die Entwicklung des Erdölpreises gehören. Da der Fern-Tourismus in erster Linie mit dem Flugzeug abgewickelt wird, kann ein stetig ansteigender Kerosinpreis - z. B. im Rahmen des Peak-Oil-Phänomens oder aufgrund von politischen Krisen- und damit einhergehenden Treibstoff-Verknappungslagen - direkt das Nachfrageverhalten der Kundschaft beeinflussen. Es wird bei Experten (z. B. bei der "Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH", einer Gründung des einstigen Flugpioniers Ludwig Bölkow, oder bei der "Deutschen Bank") damit gerechnet, dass sich schon auf mittlere Sicht der Tourismus stärker auf den nationalen bzw. regionalen Nahbereich konzentrieren und der Fern-Tourismus in gleichem Maße an Bedeutung verlieren könnte, wie die Treibstoffpreise weltweit ansteigen werden. Tourismus als Forschungsgegenstand [Bearbeiten]Hauptartikel:Tourismuswissenschaft Hauptartikel:Geschichte des Tourismus Hauptartikel:Geschichte der Tourismuswissenschaft Relativ jung ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Tourismus. Gleichwohl hat sie in kurzer Zeit eine ganze Reihe spezialisierte Fachdisziplinen hervorgebracht, zu deren wichtigste etwa Tourismussoziologie, -psychologie, -ökonomie und -geschichte gehören. Die Tourismuswissenschaft selbst ist ihrerseits bereits Gegenstand historischer Betrachtung und nahe verwandt mit Freizeitsoziologie.
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zoo
Zoo ist die Abkürzung für zoologischer Garten. Synonym sind Tiergarten und Tierpark, diese Bezeichnungen werden meist von Zoos gewählt, die eine weite Parklandschaft besitzen. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Hauptaufgaben 2 Geschichte 3 Gestaltung 4 Thematische Tiergärten 5 Kritik an zoologischen Gärten 6 Siehe auch 7 Weblinks 7.1 Verbände, Beschreibungen, Portale 7.2 Zookritiker 7.3 Wikimedia Hauptaufgaben [Bearbeiten] Zoologischer Garten. Gemälde von August MackeDie Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung exotischer Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begründer der Tiergartenbiologie, Professor Dr. Heini Hediger (Direktor in den Zoos von Basel, Bern und Zürich), definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als Naturschutz, Bildung, Forschung und Erholung. Daran hat sich nichts geändert. Vor allem der Natur- und Artenschutz steht bei den weitaus meisten wissenschaftlich geführten Zoos heute im Vordergrund. So betreuen und finanzieren viele Zoos heute eigene Schutzprojekte in Situ, also im Lebensraum der Wildtiere. Im deutschsprachigen Raum haben sich über 45 Zoos in der Stiftung Artenschutz zusammengetan, um gemeinsam für Artenschutz-Projekte zu werben. Die Erhaltungszucht wird durch verschiedene regionale Programme koordiniert: Europa (inkl. Naher Osten): Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (Europäischer Zooverband EAZA) Amerika: Species Survival Plans SSP (American Zoo and Aquarium Association AZA) Ozeanien: Australasian Species Management Program ASMP (Australasian Regional Association of Zoological Parks and Aquaria ARAZPA) Afrika: African Preservation Program APP (African Association of Zoological Gardens and Aquaria PAAZAB) Japan: Erhaltungszuchtaktivitäten der Japanese Association of Zoos and Aquariums JAZA Südasien: Erhaltungszuchtprogramme der South Asian Zoo Association for Regional Cooperation SAZARC Südostasien: Erhaltungszuchtaktivitäten der South East Asian Zoo Association SEAZA Eine internationale Dachfunktion führt die World Association of Zoos and Aquariums WAZA aus, der 22 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverbände sowie 213 individuelle Zoos und Aquarien in 46 Ländern als institutionelle Mitglieder angehören. Geschichte [Bearbeiten] Giraffengehege im Tiergarten SchönbrunnDer älteste fortbestehende Zoo der Welt ist der 1752 durch Franz I. Stephan begründete Tiergarten Schönbrunn in Wien, der zunächst allerdings eine höfische Menagerie war. Als ältester wissenschaftlich geführter Zoo gilt hingegen die Ménagerie du Jardin des Plantes in Paris, die 1794 nach der endgültigen Auflösung der Versailler Menagerie entstand. Die Bezeichnung "Zoologischer Garten" fand erstmals 1828 beim Londoner Zoo Verwendung. Seit den 1860er Jahren gab es eine Welle bürgerlicher Zoogründungen in fast allen großen Städten. Eine weitere Zoogründungswelle erlebten die 1930er Jahre, und mit wachsender Mobilität der Bevölkerung entstanden seit den 1960er Jahren auf dem Land ungezählte kleinere Tierparks, Wildparks und Vogelparks. Der älteste fortbestehende Zoo in Deutschland ist der Zoologische Garten in Berlin, der am 1. August 1844 eröffnet wurde und noch heute weltweit der artenreichste Zoo ist. Allerdings wurde bereits 1571 der Tierpark Sababurg in Nordhessen errichtet. Dieser wurde jedoch Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben und erst 1937 wieder neu eröffnet. Siehe auch: Liste zoologischer Gärten nach Gründungsjahr Gestaltung [Bearbeiten] Immersionsgehege für Amurtiger im Zoo ZürichDie Zooarchitektur hat sich in den letzten 150 Jahren immer wieder verändert. Bauten in Zoos wurden abhängig von ihrer Zeit völlig unterschiedlich konzipiert und gestaltet. Seit 1995 beeinflusst eine aus den USA kommende Erlebnisarchitektur die Gestaltung zoologischer Gärten. Vielfach entstehen so genannte Immersionsgehege, bei denen der Besucher tatsächlich oder scheinbar den natürlichen Lebensraum der Tiere betritt. Das Tier ist damit kein reines Ausstellungsobjekt mehr, sondern bewohnt (und verteidigt) sein Territorium. Es wird zum "Grundbesitzer" und hat - mitunter zum Bedauern der Besucher - auch die Möglichkeit, sich dem Betrachter zu entziehen. Thematische Tiergärten [Bearbeiten]Besonderheiten sind Zoos die sich auf bestimmte Lebensräume und Tierarten spezialisiert haben, wie Aquarien und Vivarien: Aquazoo Düsseldorf Vivarium Darmstadt Sea Life Centres Freiluftgehege: Serengeti Park Hodenhagen Hollywood- und Safaripark Stukenbrock Streichelzoos Vogelparks Vogelpark Marlow Vogelpark Walsrode Schmetterlingszoos: Papiliorama-Nocturama Schmetterlingshaus Wien Meeres-Themenparks Delfinarium Marineland Sea World Weitere Arten Affenzoo Apenheul, Appeldoorn Alpenzoo Innsbruck, Alpenzoo Die Stuttgarter Wilhelma (im maurischen Architekturstil) ist der einzige Zoologisch-Botanische Garten Deutschlands, der neben den Tieren auch Pflanzen zeigt. Zahlreiche Zoos gehen mit Regenwaldhäusern einen ähnlichen Weg. Darunter sind zum Beispiel Burgers' Bush im Burgers Zoo in Arnheim (1987) und die Masoala-Halle im Zoo Zürich (2003) mit dem weltweit größten zoologisch-botanischen Regenwaldnachbau zum Thema Madagaskar hervorzuheben. Ein weiterer thematischer Tiergarten wird der ZOOM Gelsenkirchen, der frühere Ruhrzoo. Er besteht zur Zeit aus den Bereichen Alaska und Afrika, einem westfälischen Bauernhof und Resten des alten Zoos. Für das Jahr 2007 ist die Eröffnung des Bereiches Südostasien geplant. Kritik an zoologischen Gärten [Bearbeiten] Schimpanse im Zoo von WarschauEinige Tierschützer kritisieren die Haltung von – oftmals seltenen – Wildtieren in zoologischen Gärten. Den meist nicht domestizierten Tieren werde in den Käfigen und Gehegen verunmöglicht, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen von Zootieren wurden vereinzelte Verhaltensstörungen festgestellt, die als Folge dieser Haltung angesehen werden können. Die Tierschützer kritisieren weiter, dass noch immer wilde Tiere für zoologische Gärten gefangen und exportiert würden, dass überzählige Jungtiere getötet würden und manche Tierarten wie Elefanten gewaltsam dressiert würden. Diese Kritikpunkte beziehen sich meist auf Zoos im allgemeinen, während insbesondere die wissenschaftlich geleiteten Zoos darauf verweisen, dass der Begriff "Zoo", außer in der EU, nicht geschützt sei und unter diesem Begriff auch zahlreiche Schwarze Schafe bis hin zu Wandermenagerien der Zirkusse und Tierhändler firmieren. Einzelfälle dürften nicht auf alle Zoos übertragen werden. Zudem seien viele der Kritikpunkte veraltet und würden die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte nicht berücksichtigen. Siehe auch [Bearbeiten]Kategorie:Zoo Liste zoologischer Gärten in Deutschland Liste zoologischer Gärten in Europa Menagerie Zooarchitektur Verband Deutscher Zoodirektoren Weblinks [Bearbeiten] Verbände, Beschreibungen, Portale [Bearbeiten]zoodirektoren.de - Verband deutscher Zoodirektoren deutsche-tierparkgesellschaft.de - Deutsche Tierpark Gesellschaft e.V. zootierpflege.de - Berufsverband der Zootierpfleger mit Infos zum Beruf Zoos im Portrait - Zoos, Tiergärten und Parks mit jeder Menge Fauna und Flora bei Liebling Tier TV Filmstory: Zoo Duisburg - Der Zoo in bewegten Bildern bei Liebling Tier TV zooliste.de - Infos darüber, in welchem Zoo man fotografieren und die Bilder anschließend nicht-kommerziell in Communities zeigen darf zoo-infos.de - über 650 Zoos in Deutschland kurz vorgestellt mit allen wichtigen Infos (non-profit-Projekt) zoopresseschau.info - Wöchentlicher kostenloser Newsletter mit Online-Archiv zu Zoos und Naturschutz - auch mit RSS-Feed zu Zoo-News zoo-ag.de - Studentische Arbeitsgruppe zur Zoobiologie mit Exkursionsberichten und Hintergrund-Infos Fotogalerie mit Aufnahmen von Wildtieren in Gefangenschaft tiergaerten.de - Übersichtsportal für alle großen deutschen Zoos mit vielen wichtigen Informationen und Bildern Zookritiker [Bearbeiten]animal public e.V. Kritik an der Zootierhaltung Kritik an der Tötung überzähliger Jungtiere
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volksschule
Deutschland [Bearbeiten]Der Begriff Volksschule ist historisch mit dem Gedanken einer Bildungseinrichtung für das Volk verbunden. In der Bundesrepublik Deutschland bezeichnete die Volksschule bis ca. 1968 eine Schulform, in der man in der Regel nach acht Schuljahren den sogenannten Volksschulabschluss erwarb. Nach der Bildungsreform 1964-68 wurden die Volksschulen aufgelöst, an ihre Stelle trat die vierjährige bzw. sechsjährige Grundschule (Primarstufe). Anschließend müssen die Schüler nach dieser „Grundschulzeit“ eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I besuchen. Die neu gebildeten Hauptschulen als Nachfolgeeinrichtung der Volksschule oder (wie vor 1968 auch schon) andere weiterführende Schulen bieten seit diesem Zeitpunkt diese Möglichkeit an. Der Begriff Volksschule existiert aber auch noch nach 1968 - er wird zumeist für Schulen verwendet, die Grund- und Hauptschule unter einem Dach vereinen (oft aber auch für reine Grundschulen). Außerdem wird in Bayern das Schulwesen an Grund- und Hauptschulen unter anderem durch die Bayerische Volksschulordnung (VSO) geregelt, die unter anderem besagt, dass einzuschulende Kinder volksschulpflichtig werden. Historische Grundlagen [Bearbeiten]Als Begründer des Volksschulwesens in Deutschland gilt der preußische König Friedrich Wilhelm I. (1683-1740). 1717 erließ er das Edikt zur allgemeinen Schulpflicht. Er bestimmte, dass Kinder vom fünften bis zum zwölften Lebensjahr in die Schule gehen und erst entlassen werden sollten, wenn sie lesen und schreiben konnten. Ebenso musste der Katechismus auswendig gelernt werden. Friedrich II. von Preußen (1712-1786) reformierte das Schulwesen. Die Dauer der Schulzeit wurde im „Königlich-Preußischen-General-Landschul-Reglement“ vom 12. August 1763 auf acht Jahre festgelegt. Das Generallandschulreglement, das der Theologe Johann Julius Hecker maßgeblich vorbereitet hatte, bildete die Grundlage für die Entwicklung des preußischen Volksschulwesens. Schreib- und Leseschulen und die Rechenschulen des Spätmittelalters ebenso wie Küster- und Sonntagsschulen der Reformation bildeten die Vorstufe der Volksschule. Zum ersten Mal erwähnt wird der Begriff Volksschule 1779, sie wurde auch Elementarschule, Landschule, Dorfschule oder Armenschule genannt. Die Schulaufsicht unterstand zu dieser Zeit der Kirche, die sie in der Person des Pfarrers als Schulinspektor wahrnahm. Volksschule im 19. Jahrhundert [Bearbeiten]Die Volksschule wurde aus den folgenden Gründen im 19. Jahrhundert als Einheitsschulart für Alle eingeführt: Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht, Alphabetisierung der Bevölkerung, Nationalerziehung als Teil der Nation. Die Finanzierung lag bei den Gemeinden und dem Staat. Die Schulaufsicht hatten bis 1870 die Kirchen. Die Bildungsziele wurden wegen der Kosten und eventuell erzeugter Unzufriedenheit begrenzt. Zum Beispiel sah die Stundentafel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts so aus: 12 Stunden Lesen und Schreiben, 6 Stunden Religion, 5 Stunden Rechnen, 3 Stunden Gesang und Kirchenlieder. Die Lehrerausbildung erfolgte durch neu gegründete Lehrerseminare. Die Bezahlung war sehr gering und führte zu großer Unzufriedenheit unter den Lehrern. Die Volksschule, also Hauptschule wird heutzutage auch als RESTSCHULE bezeichnet. Österreich [Bearbeiten]In Österreich gibt es die vierjährige Volksschule, die von jedem unterrichtspflichtigen Kind besucht werden muss, da Unterrichtspflicht besteht. Der häusliche Unterricht ist in Österreich gesetzlich zugelassen, jedoch wird dies selten in Anspruch genommen. Die Volksschule wird in die Grundstufe 1 (Vorschulstufe, 1. und 2. Schulstufe) und in die Grundstufe 2 (3. und 4. Schulstufe) gegliedert. Es gibt unterschiedliche Organisationsformen: einklassige Schulen (wo mehrere Schulstufen in einer Klasse unterrichtet werden = Abteilungsunterricht) und mehrklassige Schulen (jede Schulstufe ist einer eigenen Klasse zugeordnet). Jeder Klasse wird ein Klassenlehrer (= Klassenvorstand) zugewiesen, der im Regelfall alle Pflichtgegenstände unterrichtet, ausgenommen Religionsunterricht und Werkunterricht (textiler Bereich). In Gebieten, in denen sprachliche Minderheiten leben, wird auch zweisprachiger Unterricht durchgeführt. In allen Schulen kann für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache der sogenannte „Muttersprachliche Unterricht“ als Unverbindliche Übung (nur mit Anmeldung besuchbar) angeboten werden. In Österreich besteht Unterrichtspflicht. Jedes Kind, das bis zum 31. August eines Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet hat, muss im darauf folgenden September die im Schulsprengel gelegene Volksschule besuchen. Vor Einführung der Hauptschule umfasste die Volksschule die Volksschul - Unterstufe (1. bis 4. Schulstufe) und die Volksschul - Oberstufe (4. bis 8. Schulstufe) insgesamt acht Schulstufen. Durch höhere Organisationsformen wurde sie schrittweise nach dem Zweiten Weltkrieg auf die heutigen vier Schulstufen reduziert. Nach der vierten Schulstufe der Volksschule besteht die Wahlmöglichkeit zum Besuch der Hauptschule oder der Unterstufe des Gymnasiums (dafür ist in den Hauptgegenständen eine Beurteilung mit „Gut“ oder „Sehr gut“ erforderlich). Neben öffentlichen Schulen gibt es auch Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht, die u.a. auch von kirchlichen Institutionen geführt werden.
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tierpark
Zoo ist die Abkürzung für zoologischer Garten. Synonym sind Tiergarten und Tierpark, diese Bezeichnungen werden meist von Zoos gewählt, die eine weite Parklandschaft besitzen. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Hauptaufgaben 2 Geschichte 3 Gestaltung 4 Thematische Tiergärten 5 Kritik an zoologischen Gärten 6 Siehe auch 7 Weblinks 7.1 Verbände, Beschreibungen, Portale 7.2 Zookritiker 7.3 Wikimedia Hauptaufgaben [Bearbeiten] Zoologischer Garten. Gemälde von August MackeDie Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung exotischer Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begründer der Tiergartenbiologie, Professor Dr. Heini Hediger (Direktor in den Zoos von Basel, Bern und Zürich), definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als Naturschutz, Bildung, Forschung und Erholung. Daran hat sich nichts geändert. Vor allem der Natur- und Artenschutz steht bei den weitaus meisten wissenschaftlich geführten Zoos heute im Vordergrund. So betreuen und finanzieren viele Zoos heute eigene Schutzprojekte in Situ, also im Lebensraum der Wildtiere. Im deutschsprachigen Raum haben sich über 45 Zoos in der Stiftung Artenschutz zusammengetan, um gemeinsam für Artenschutz-Projekte zu werben. Die Erhaltungszucht wird durch verschiedene regionale Programme koordiniert: Europa (inkl. Naher Osten): Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (Europäischer Zooverband EAZA) Amerika: Species Survival Plans SSP (American Zoo and Aquarium Association AZA) Ozeanien: Australasian Species Management Program ASMP (Australasian Regional Association of Zoological Parks and Aquaria ARAZPA) Afrika: African Preservation Program APP (African Association of Zoological Gardens and Aquaria PAAZAB) Japan: Erhaltungszuchtaktivitäten der Japanese Association of Zoos and Aquariums JAZA Südasien: Erhaltungszuchtprogramme der South Asian Zoo Association for Regional Cooperation SAZARC Südostasien: Erhaltungszuchtaktivitäten der South East Asian Zoo Association SEAZA Eine internationale Dachfunktion führt die World Association of Zoos and Aquariums WAZA aus, der 22 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverbände sowie 213 individuelle Zoos und Aquarien in 46 Ländern als institutionelle Mitglieder angehören. Geschichte [Bearbeiten] Giraffengehege im Tiergarten SchönbrunnDer älteste fortbestehende Zoo der Welt ist der 1752 durch Franz I. Stephan begründete Tiergarten Schönbrunn in Wien, der zunächst allerdings eine höfische Menagerie war. Als ältester wissenschaftlich geführter Zoo gilt hingegen die Ménagerie du Jardin des Plantes in Paris, die 1794 nach der endgültigen Auflösung der Versailler Menagerie entstand. Die Bezeichnung "Zoologischer Garten" fand erstmals 1828 beim Londoner Zoo Verwendung. Seit den 1860er Jahren gab es eine Welle bürgerlicher Zoogründungen in fast allen großen Städten. Eine weitere Zoogründungswelle erlebten die 1930er Jahre, und mit wachsender Mobilität der Bevölkerung entstanden seit den 1960er Jahren auf dem Land ungezählte kleinere Tierparks, Wildparks und Vogelparks. Der älteste fortbestehende Zoo in Deutschland ist der Zoologische Garten in Berlin, der am 1. August 1844 eröffnet wurde und noch heute weltweit der artenreichste Zoo ist. Allerdings wurde bereits 1571 der Tierpark Sababurg in Nordhessen errichtet. Dieser wurde jedoch Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben und erst 1937 wieder neu eröffnet. Siehe auch: Liste zoologischer Gärten nach Gründungsjahr Gestaltung [Bearbeiten] Immersionsgehege für Amurtiger im Zoo ZürichDie Zooarchitektur hat sich in den letzten 150 Jahren immer wieder verändert. Bauten in Zoos wurden abhängig von ihrer Zeit völlig unterschiedlich konzipiert und gestaltet. Seit 1995 beeinflusst eine aus den USA kommende Erlebnisarchitektur die Gestaltung zoologischer Gärten. Vielfach entstehen so genannte Immersionsgehege, bei denen der Besucher tatsächlich oder scheinbar den natürlichen Lebensraum der Tiere betritt. Das Tier ist damit kein reines Ausstellungsobjekt mehr, sondern bewohnt (und verteidigt) sein Territorium. Es wird zum "Grundbesitzer" und hat - mitunter zum Bedauern der Besucher - auch die Möglichkeit, sich dem Betrachter zu entziehen. Thematische Tiergärten [Bearbeiten]Besonderheiten sind Zoos die sich auf bestimmte Lebensräume und Tierarten spezialisiert haben, wie Aquarien und Vivarien: Aquazoo Düsseldorf Vivarium Darmstadt Sea Life Centres Freiluftgehege: Serengeti Park Hodenhagen Hollywood- und Safaripark Stukenbrock Streichelzoos Vogelparks Vogelpark Marlow Vogelpark Walsrode Schmetterlingszoos: Papiliorama-Nocturama Schmetterlingshaus Wien Meeres-Themenparks Delfinarium Marineland Sea World Weitere Arten Affenzoo Apenheul, Appeldoorn Alpenzoo Innsbruck, Alpenzoo
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kindergarten
Ein Kindergarten ist eine Einrichtung zur Kindertagesbetreuung/Kinderbetreuung. Überblick [Bearbeiten]In Deutschland wird als Kindergarten zumeist die Einrichtung für Kinder im Alter zwischen 3 Jahren und der Einschulung bezeichnet; in Abgrenzung zur Kinderkrippe (0 bis 3 Jahre) und zum Hort (Kinder im Grundschulalter). In Anlehnung an Friedrich Wilhelm August Fröbel, den Gründer des ersten Kindergartens wird die Bezeichnung auch oft als Sammelbegriff für alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung verwendet. Der Kindergarten ist, im Gegensatz zur Situation in anderen Staaten, keine Einrichtung des Schulwesens, sondern dem Sozialbereich zugeordnet. In Deutschland gehört er zur "Kinder- und Jugendhilfe", in Österreich und der Schweiz ressortiert er im Bereich "Soziale Sicherheit"). Hieraus ergibt sich eine als "sozialpädagogisch" bezeichnete Ausrichtung, die dem Kindergarten einen ganzheitlich verstandenen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag zuschreibt. Er ergänzt die Erziehung in der Familie, indem er den Kindern erweiterte und umfassendere Erfahrungs- und Bildungsmöglichkeiten eröffnet. Sein Auftrag ist allerdings kein von der Familie unabhängiger (wie im Schulwesen), sondern ist vom Erziehungsrecht der Eltern abgeleitet und soll in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten wahrgenommen werden. Im Zuge der Bildungsdebatte, die in Deutschland vor allem durch das schlechte Abschneiden bei den internationalen PISA-Studien verstärkt wurde, richtete sich zunehmend die Aufmerksamkeit auf den Bildungsauftrag des Kindergartens (s. auch Vorschule). Hinsichtlich der Öffnungszeiten kann man grob drei Formen unterscheiden: Teilzeitbetreuung, am Vor- und/oder am Nachmittag Verlängertes Vormittagsangebot, von morgens bis nach dem Mittagessen Ganztagesbetreuung, von morgens bis zum Spätnachmittag. Diese Einrichtungen werden in Deutschland häufig als Kindertagesstätten (kurz KiTa) ,als Tagheime oder Tageskindergarten bezeichnet. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und die Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen. In den meisten Kindergärten arbeiten unterschiedliche pädagogische Fachkräfte, wie Erzieher/innen, Sozialpädagogen/innen, Kinderpfleger/innen und Sozialassistent/innen. Unterhalten werden in Deutschland Kindergärten – regional in sehr unterschiedlichen Anteilen – überwiegend durch Freie Träger oder von den Kommunen. Freie Träger sind vor allem kirchliche Träger, Institutionen der Freien Wohlfahrtspflege, Vereine und Elterninitiativen aber immer häufiger auch privatwirtschaftliche Träger. Zusätzlich oder ergänzend zu den Regelkindergärten gibt es sonderpädagogische und heilpädagogische Kindergärten, welche meist als integrative Kindergärten ausgelegt sind. Zuweilen zeichnen sich Kindergärten durch ein besonderes Angebot oder pädagogisches Profil aus, wie beispielsweise Waldkindergärten, Montessorikindergärten oder Waldorfkindergärten. Alltag in einem Waldkindergarten Zunehmend werden die Einrichtungen nicht mehr nach Altersgruppen (Krippe, Kindergarten, Hort) oder nach Zielgruppen (Kinder mit besonderen Förderbedarfen) getrennt betrieben, sondern in integrierter oder zumindest kombinierter Form. Geschichte [Bearbeiten]Nach ersten Ansätzen gegen Ende des 18. Jahrhunderts, unter anderen von Johann Friedrich Oberlin und Louise Scheppler gründete 1840 der Thüringer Friedrich Wilhelm August Fröbel den ersten Kindergarten in Bad Blankenburg. Den Namen wählte er, da das Kind wie eine Pflanze gepflegt und heranwachsen soll. 1851 bis 1860 wurde der Kindergarten in Preußen verboten. Angelika Hartmann gründete 1864 den ersten Kindergarten nach Fröbel in Köthen, Anhalt. August Köhler (Pädagoge) wie auch Angelika Hartmann waren 1863 Initiatoren und Mitbegründer des „Deutschen Fröbelverein“s zunächst für Thüringen, aus dem 1872 der „Allgemeine Fröbelverein“ und ein Jahr später, 1873, der "Deutsche Fröbelverband" hervorging. Köhler entwickelte eine eigenständige „Köhler-Kindergartenpädagogik“. Der Anteil der Kinder, für die ein Kindergartenplatz zur Verfügung stand, erreichte bereits 1910 etwa 13 %. Dies blieb auch in der Weimarer Republik so. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Zahl der Kindergartenplätze in Deutschland mehr als verdoppelt (Versorgungsquote 1941:31 %).
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